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Der hundefreundliche, erfahrene und angemessene Umgang mit dem vierbeinigen Patienten ist eines der wichtigsten Kriterien für einen guten Tierarzt. Der Tierarzt, aber auch sein Personal sollten in jeder Situation gelassen und souverän mit dem Hund umgehen. Eine ruhige Art und professionelle Handgriffe helfen dem Hund genauso über den heiklen Besuch wie einige freundliche Worte oder ein Leckerchen zum positiven Abschluss.
Ein guter Tierarzt legt hohen Wert auf gute Zusammenarbeit mit dem Hundehalter. Er informiert ausführlich und verständlich über seine Untersuchungsmethoden, die Diagnose, Therapiemöglichkeiten, Erfolgsaussichten und etwaige Nebenwirkungen. Er ist auch ein kompetenter Ansprechpartner für alle weiteren Fragen der Hundehaltung. Damit er derartige Beratungen anbieten kann, muss er natürlich auf dem neuesten Stand sein. Laut seiner Berufsordnung hat er sogar die Pflicht, sich fortzubilden. Ein Tierarzt, der Fortbildungsmöglichkeiten nutzt, wird seine Kunden auf Nachfrage gerne darüber informieren.
Ein guter Tierarzt untersucht den Hund bei jeder Konsultation gründlich. Insbesondere vor Impfungen muss feststehen, dass der Hund wirklich gesund ist. Doch der Tierarzt kann noch so gut sein – wenn er nicht über moderne Diagnoseverfahren wie Röntgen, Labortechnik oder Ultraschall verfügt, kann dem Hund nicht schnell und unkompliziert geholfen werden. Die Überweisung an eine Tierklinik oder das Einschicken von Urin und Blut verzögern eine Behandlung und kosten im Notfall wertvolle Zeit.
Ein blitzsauberes Wartezimmer, vor allem aber ein desinfiziertes Behandlungsbesteck und ein desinfizierter Behandlungstisch sind in jeder Praxis natürlich unerlässlich. Moderne Tierärzte gestalten den Aufenthalt bei Ihnen so angenehm wie möglich. Das beginnt bei kurzen Wartezeiten oder zumindest Auskunft über die Wartezeiten, die mit einer Gassi-Runde verkürzt werden können, geht über eine großzügige und hundegerechte Aufteilung des Wartezimmers mit Nischen oder Sichtschutz für ängstliche Hunde bis hin zu Serviceleistungen wie Tiertaxi, Schulungsangebote für Hundehalter, eine gute Belüftung oder einen Café-Automaten.
Wenn der Hund vergiftet wurde oder einen Verkehrsunfall hatte, ist die Panik groß. Ein guter Tierarzt ist deshalb auch im Notfall erreichbar oder gibt auf einem Anrufbeantworter zumindest die Nummer des notdiensthabenden Tierarztes oder einer Tierklinik mit 24-Stunden-Notdienst an. Es klingt altmodisch, ist aber ein wichtiger Bestandteil des Angebotes eines richtig guten Tierarztes: In Ausnahmefällen sollte er bereit sein, auch mal einen Hausbesuch abzustatten.
Es gibt in der Behandlung von Hunden mittlerweile eine breite Palette an alternativen Möglichkeiten: von der Homöopathie bis hin zu Farbtherapie oder Bachblütentherapie. Ein moderner Tierarzt kennt die modernen Alternativmethoden oder kann zumindest kompetente Ansprechpartner nennen und mit ihnen zusammenarbeiten.