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Abmagerung, Durchfall oder der charakteristische, aufgeblähte „Wurmbauch“ - das sind Symptome eines Wurmbefalls bei Katzen. Bei einem starken Wurmbefall wird das Abwehrsystem der Katze stark geschwächt, im schlimmsten Fall kann eine Katze sogar an den Folgen sterben. Doch auch scheinbar völlig gesunde Katzen, die keinerlei Symptome zeigen, sind oft von Würmern befallen.
Katzen können sich auf viele unterschiedliche Arten mit Würmern infizieren. Besonders gefährdet sind Freigänger: sie stecken sich nahezu regelmäßig durch das Fressen von infizierten Beutetieren an. Studien zufolge leidet jedoch auch jede fünfte Wohnungskatze unter Wurmbefall. Wurmlarven können unter den Schuhsohlen des Besitzers in die Wohnung getragen und von der Katze aufgenommen werden, auch eine Infektion über Flöhe als Zwischenwirte ist möglich. Es ist deshalb empfehlenswert, sowohl Wohnungskatzen als auch Katzen mit Freigang alle drei Monate zu entwurmen.
Ein wirksames Entwurmungsprogramm wird am Besten mit den Tierarzt abgesprochen. Entwurmungspräparate gibt es in verschiedenen Formen: Als Spot-On werden sie auf den Nacken der Katze geträufelt, Tabletten und Pasten werden dem Futter beigemischt oder direkt ins Mäulchen verabreicht. In der Tierarzt-Praxis kann der Katze auch direkt eine Entwurmungs-Spritze gegeben werden. Optimal ist die regelmäßige Entwurmung mit einem Breitspektrum-Entwurmungsmittel, das sowohl gegen Bandwürmer als auch gegen Rundwürmer wirkt.
Besonders bei Katzenkindern ist eine engmaschige Wurmbehandlung wichtig. Die erste Entwurmung sollte bereits im Alter von zwei Wochen stattfinden, auch danach sollte der zwei-Wochen-Turnus eingehalten werden. Da Würmer auch über die Muttermilch auf die Kätzchen übertragen werden können, sollte die Katzenmutter in dieser Zeit mitbehandelt werden.