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Wer im Dschungel der Angebote von Hundeschulen und Hundetrainern den Durchblick behalten will, sollte gleich zu Beginn der Suche bestimmte Kriterien festlegen. Schließlich haben unsere Vierbeiner ihre eigenen Köpfe - und nicht jeder Ausbilder hält, was er verspricht.
Im Mittelpunkt des Interesses sollte dabei natürlich das Personal der Hundeschule bzw. der Einzeltrainer stehen. Ein fundiertes Wissen in den Bereichen Hundepsychologie, soziales Vierbeiner-Verhalten, aber auch in Rechtsfragen und zum Tierschutz sollte nachgewiesen werden können. Darüberhinaus spielen auch tiermedizinische Fragen eine Rolle, was verdeutlicht, dass gute Hundeausbilder ein sehr weites Spektrum an Kenntnissen und Fähigkeiten abdecken sollten.
Im besten Fall erfüllt eine Hundeschule diese vielfältigen Ansprüche, indem sie spezialisierte Fachkräfte für die verschiedenen Bereiche beschäftigt. Allerdings gibt es durchaus auch Einzeltrainer, die durch eine exzellente Ausbildung und große Erfahrung den wichtigsten Anforderungen gerecht werden können.
Grundlage jeder Ausbildungstätigkeit sollte immer ein rechtlicher Nachweis sein. Nur wer eine Bescheinigung nach Paragraph 11 des Tierschutzgesetzes vorlegen kann, darf Hunde ausbilden und kommt somit als Trainer in Frage. Wer sich zudem schon im Vorfeld über die Arbeitsweise der Hundeschulen und -Trainer informiert - etwa durch eine Vorab-Visite der Trainingsstunden oder durch Befragung anderer Hundehalter - kann in Erfahrung bringen, wie der Kontakt zu den Tieren abläuft und welche Methoden angewandt werden.
Auf die Art stellt man auch schnell fest, ob man sich beim Training auch als Hundehalter wohlfühlen würde und kann rabiates oder unangemessen hartes Vorgehen gegen die Hunde erkennen und sich rechtzeitig einem anderen Angebot zuwenden.
Es ist nicht anders als in der normalen Schule: Je kleiner die Gruppe, desto individueller kann an Stärken und Schwächen gearbeitet werden. Je nach Trainingsziel sind dabei "Klassen" von zwei bis vier Tieren, bei einigen Hundesportarten auch von bis zu zehn Vierbeinern ein guter Richtwert. Wenn der Trainer dazu noch in Aussucht stellt, auf akute Probleme auch mal außerhalb der festen Unterrichtszeiten eingehen zu können, darf man beruhigt ein weiteres dickes Plus hinter dem Angebot vermerken.
Am Ende ist es also ein Mix aus einem guten Gefühl, dass man den Ausbildern gegenüber empfinden sollte, der Ausstattung der Hundeschule sowie der passenden Methoden, der zum Zuschlag führen sollte. Das Preisargument kommt selbstverständlich hinzu, sollte allerdings nur bei stark überteuerten Angeboten zum Ausschlusskriterium taugen. Schließlich hat auch in der Hundeausbildung Qualität ihren Preis.