Hunde - News

05.01.2010

09:41

Hunde-Pfoten im Winter: Pflege & Schutz

Wenn das Land unter einer Schneedecke verschwindet oder die Böden gefroren und hart sind, werden die Pfoten besonders beansprucht und benötigen sorgsame Pflege. Bei Hunden, denen Fell zwischen den Pfotenballen wächst, besteht die Gefahr, dass sich hier Schnee sammelt und zu Eiskristallen verhärtet. Diese messerscharfen Kristalle können tiefe Schnittwunden an den Ballen verursachen.

Deshalb sollte das Fell zwischen den Ballen rechtzeitig gestutzt werden – dann ist die Gefahr meist gebannt. Spazierwege, auf denen gestreut wird, sollten gemieden werden, denn Rollsplitt kann die Pfoten ebenfalls verletzen. Auch Streu-Salz kann zu schmerzhaften Verätzungen führen und bei Verzehr ernsthafte Verdauungsprobleme verursachen.

Pfoten im Winter mit fetthaltiger Creme pflegen

Ist es einmal nicht vermeidbar, mit dem Hund über gestreute Wege zu gehen, sollten die Pfoten nach dem Spaziergang sorgfältig mit lauwarmem Wasser abgewaschen werden. Vor Austrocknung der beanspruchten Pfotenballen schützt das Einreiben mit Vaseline oder einer fetthaltigen Creme. Auch vorbeugend zum Schutz gegen Streugut und die Bildung von Eisklumpen kann eine solche Creme gute Dienste leisten.

Bei all den Risiken rund um die Pfoten lohnt es sich, über einen geeigneten Pfotenschutz nachzudenken: Hundeschuhe werden in allen Größen und für alle Bedürfnisse hergestellt. Beim Kauf sollte auf Qualität geachtet werden: Die Schuhe muss hundertprozentig passen und sollten eine griffige, rutschfeste und robuste Sohle haben.

Hundeschuhe schützen

Gute Hundeschuhe sind in der Anschaffung zwar nicht billig, aber halten dafür viele Winter lang die Pfoten warm und sicher. Auf den großen Schlittenhunde-Touren in Alaska ist ein solcher Pfotenschutz übrigens eine absolute Selbstverständlichkeit - ohne ihn würde kaum ein Hund das Ziel erreichen.

Es kann eine Weile dauern, bis der Hund sich an die Hundeschuhe gewöhnt hat. Zu Beginn sollte der Pfotenschutz immer nur kurz angezogen werden – am Besten dann, wenn es Futter gibt. So wird der Hund sein Misstrauen bald aufgeben und die Schuhe mit etwas Positivem verknüpfen. Die ersten Schritte in Hundeschuhen fallen besonders schwer und sollten natürlich mit freudestrahlendem Lob und etwas besonders Leckerem bedacht werden.


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