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Die Zahlen dieser Studie sind gewaltig: Wie der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V. jüngst bekannt gab, leben in den insgesamt 37,5 Millionen deutschen Haushalten derzeit über 23 Millionen Hunde, Katzen, Ziervögel und Kleintiere. Hätte man dabei noch die immense Zahl an Fischen mitgezählt, die in deutschen Aquarien schwimmen, fiele die Rechung wohl noch kolossaler aus.
Was alle Hundefreunde mit Skepsis sehen dürften: An Platz eins der Heimtier-Rangliste behaupten sich nach wie vor die Katzen! Im Jahr 2007 gab es dabei sogar einen Anstieg um 100.000 Exemplare auf nun insgesamt 7,9 Millionen Katzen. Eine riesige Menge, die von den 5,3 Millionen Hunden natürlich knurrend - rein statistisch! - gejagt wird. Ob sich der Abstand in den nächsten Jahren wieder verkleinern lässt - Hundefreunde werden ihre berechtigte Hoffnung haben.
Weitere erfreuliche Ergebnisse zeigte die Studie in punkto Alterspyramide: So sind nicht allein ältere Menschen und Senioren für den Zuwachs verantwortlich, auch in der Gruppe der unter 29-Jährigen gab es einen Anstieg zu verzeichnen. Zudem festigte sich die Tendenz, dass Heimtiere vor allem in Familien-Haushalten ein Zuhause finden.
Zwar erfreuen rund ein Viertel der Tiere Single-Haushalte mit ihrer Anwesenheit, der Großteil der Hunde, Katzen und anderen Heimtiere lebt aber in größerer Gemeinschaft. In Zahlen: 33 Prozent kommen in 2-Personen-Haushalten unter und sogar 43 Prozent in Haushalten mit 3 Personen und mehr.
Was den Auftraggeber der Studie wohl zufrieden gestellt haben dürfte: Der Anstieg der Heimtierpopulation schlug sich auch im Umsatz auf dem Heimtiermarkt nieder…
Kein Wunder - schließlich werden gesunde Ernährung und die richtige Ausstattung ihrer Lieblinge gerade für Hundehalter immer wichtiger.