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Während sich die meisten Menschen gemütlich zu Hause einmummeln, stapfen unerschrockene Hundehalter an heimelig erleuchteten Fenstern vorbei in den spät anbrechenden Morgen oder in die früh hereinbrechende Nacht. Viele Hundehalter beklagen sich dabei über die rätselhafte Unsicherheit ihres vierbeinigen Freundes im Dunkeln – da wird plötzlich jedes Rascheln im Gras verbellt und an der Leine gezerrt, wo der Vierbeiner sich sonst souverän und gelassen bewegt.
Eine reflektierende Schicht im Augen-Hintergrund, das sogenannte Tapetum ludicum, ermöglicht es Hunden, auch bei Dunkelheit prima zu sehen. Sein exzellenter Hör- und Geruchssinn, mit denen er sich noch weitaus mehr orientiert, sind erst recht nicht getrübt. Dasselbe gilt allerdings auch für seine feinen Antennen für menschliche Stimmungen!
Damit es zu negativen Erlebnissen in der Dunkelheit erst gar nicht kommt, sollten von vornherein feste Regeln gelten – auch für sonst eher liberale Mensch-Hund-Teams. Leinen los sollte es nach Einbruch der Dunkelheit nur für Hunde heißen, deren Kooperationsbereitschaft nicht tagesformabhängig ist und die keine Jagd - Ambitionen haben – oder haben Sie Lust auf eine ausgedehnte Nachtwanderung im stockdüsteren Wald, weil ein argloser Hase ihren Begleiter zu sportlichen Höchstleistungen motiviert hat? Eine Schleppleine kann hier gute Dienste leisten und dem Hund dennoch eine gewisse Bewegungsfreiheit ermöglichen.
Blinkende Sicherheitsschnallen („Blinkis“) oder Reflektor-Anhänger, die am Halsband befestigt werden, sind geeignet für eher kurzhaarige Hunde. Bei langhaarigen Gesellen wie dem Afgahnen oder Bearded Collies kann der Leuchteffekt leicht vom Fell überschattet werden.
Besonders empfehlenswert ist eine Ausstattung, die einen raschen
Überblick erlaubt – wo fängt der Hund an, und wo hört er wieder auf? - und auch bei pelzigeren Genossen sichtbar bleibt: Z. B. eine reflektierende Hunde-Sicherheitsweste oder auch das so genannte „Leuchtie“, ein selbstleuchtender Leuchtring, der Disco-Feeling verbreitet, den Hund aber zuverlässig über Hunderte von Metern sichtbar macht - auch ohne dass Scheinwerferlicht auf ihn fällt. Das ist insbesondere bei Spaziergängen im Wald außerordentlich praktisch.