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Frühling und Sommer sind für Hundehalter die schönsten Jahreszeiten. Endlich wieder lange Spaziergänge durch Wälder und über Wiesen. Doch gerade hier lauern Zecken, die gefährliche Krankheiten übertragen können. Wichtige Informationen sollten sich Hundehalter daher schon frühzeitig bei ihrem Tierarzt einholen.
So droht nach einem Zeckenbiss eine Ansteckung mit der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), der Lyme-Borreliose oder der Babesiose des Hundes. Und zwar bereits beim ersten Zeckenbefall. Daher gilt: Nach jedem Spaziergang gründlich auf Zeckenbefall untersuchen - am besten auch den eigenen Körper. Wird man fündig, sollte die Zecke mit einer Pinzette zwischen Haut und Kopf gepackt und mit einem geraden, vorsichtigen Ruck entfernt werden. Nach der Entfernung sollte man überprüfen, dass kein Körperteil des Blutsaugers unter der Haut verblieben ist und dort für Entzündungen sorgen kann.
Wichtig ist außerdem, die Zecken nicht zu quetschen oder durch langes Werkeln in Panik geraten zu lassen. Sonst übergeben sich die lästigen Tierchen und können mit ihrem Mageninhalt Krankheitserreger ins Blut des Hundes spülen. Ein Übergeben der Zecke wird auch durch sogenannte Hausmittel ausgelöst - Nagellack, Öle oder ähnliche Stoffe sollten daher nicht verwendet werden. Zur Sicherheit sollte man sich das Prozedere einmal vom Tierarzt vorführen lassen. Und auch bei auffälligen Rötungen oder Schwellungen wird ein Besuch beim Veterinär zur Hundehalterpflicht.
Zecken sind ein echtes Problem - dem sich die Wissenschaft allerdings durchaus annimmt. Gerade in den letzten Jahren sind wirksame Mittel zur Parasitenvorsorge auf den Markt gekommen - sei es zum Einreiben, als Spray oder in Form von Halsbändern. Hier sollte man sich jedoch unbedingt bei seinem Tierarzt informieren - denn nicht alle Wundermittel halten, was sie versprechen. Und gelegentlich kommt es auch zu Unverträglichkeiten - besonders, wenn man Hundemittel bei Katzen anwendet oder umgekehrt.
In der Vertrauenspraxis erhält Hundehalter auch wichtige Infos über die Risiken in seiner Wohnregion oder in einem Urlaubsgebiet. Auf diese Weise kann geklärt werden, ob besondere Maßnahmen ergriffen werden müssen - etwa gegen FSME , Babesisose oder Borrelien. Vorsorge hilft eben auch gegen lästige Blutsauger.