Hunde - News

29.01.2010

14:54

So bleibt der Hund im Winter gesund

Die meisten Hunde legen sich bereits im Spätherbst ein „dickes Fell“ für den Winter an. Die Verdichtung der Unterwolle wird hormonell gesteuert und durch die Verkürzung der Tageslicht-Phasen ausgelöst. Es gibt jedoch auch Vertreter, deren Fell gar keine Unterwolle besitzt, sondern nur Deckhaar.

Für diese Hunde und für solche, die nicht über eine gesunde, wärmende Fettschicht verfügen, kann insbesondere nass-kaltes Wetter schnell gefährlich werden. Sie bibbern vor Kälte, wenn es nach draußen geht. Ein solcher Hund muss nach dem Winterspaziergang sorgfältig mit einem Handtuch abgetrocknet werden. Die Anschaffung eines geeigneten Hundemantels, der warm hält und vor Nässe schützt, ist bei empfindlichen Hunden empfehlenswert.

Bei Welpen und Junghunden sollten besonderes Augenmerk auf den noch spärlich behaarten Bauch gelegt werden. Beim Kauf eines Mantels sollte darauf geachtet werden, dass der Bauch gut geschützt wird.

Hunde müssen an den Mantel erst gewöhnt werden

Oft muss der Vierbeiner erst an sein neues Kleidungsstück gewöhnt werden. Am Besten verknüpft man etwas Erfreuliches damit - zum Beispiel Futter. Wir der Mantel stets bei der Fütterung angelegt, wird der Hund den Mantel bald bereitwillig tragen.

Beim Winterspaziergang gibt es noch einige weitere Dinge zu beachten. Viele Hunde fressen gerne Schnee, jedoch besteht dadurch die Gefahr der inneren Auskühlung; auch Rachen und Magen können mit Reizungen oder Entzündungen reagieren. Schnee, der schon mehrere Tage liegt, kann durch Abgase oder Bakterien verunreinigt sein und Infektionen hervorrufen – also lieber Pfoten weg vom kalten Snack.

Draußen in Bewegung bleiben

Auf dem Spaziergang sollte darauf geachtet werden, dass der Hund sich nicht zu lange hinsetzt oder hinlegt. Dass ein Hund schon weiß, was für ihn gut ist, ist leider eine Mär. Ein Hund, der sich gelangweilt im Schnee oder auf dem eisigen Asphalt niederlässt, während sein Herrchen oder Frauchen ausgiebig mit dem Nachbarn plaudert, trägt schnell eine Blasen- oder Nierenentzündung oder eine Bronchitis davon.

Auch Haut und Fell des Hundes werden im Winter stärker strapaziert: Der Wechsel von Kälte und warmer Heizungsluft kann die Haut des Hundes austrocknen. Juckreiz und stumpfes, brüchiges Fell können die Folge sein. Über die Wintermonate ist es deshalb sinnvoll, geeignete Öle und Fette (Lachsöl, Fischöl, Leinsamenöl, Schafsfett) dem Futter beizufügen, die die Haut geschmeidig halten. Auch die Fellpflege ist jetzt besonders wichtig, denn ohne regelmäßiges Bürsten kann die Unterwolle absterben und verfilzen.


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