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Wenn Hund und Mensch das Bett teilen
Umfragen zeigen: Immer mehr Hundebesitzer teilen ihr Bett mit dem treuen Partner auf vier Pfoten. Was für die einen das Normalste der Welt ist, halten andere jedoch noch immer für ein Gesundheitsrisiko. Und auch ein weiteres Argument spricht gegen den Trend zur Hund-Mensch-Schlafstätte: In Partnerschaften kann es dadurch zu echten Konflikten kommen.
Doch zunächst zum Thema Gesundheit: Ein Hund im Bett – da sehen Skeptiker schon Zecken, Läuse und Flöhe über die Bettdecke krabbeln. Doch wer seinen Hund ohnehin sorgsam pflegt, hält die lästigen Biester dauerhaft von seinem Hund fern. Und damit natürlich auch von der eigenen Matratze.
Nichts für Hundehaar-Allergiker
Anders sieht es für Menschen aus, die unter allergischen Reaktionen auf Hundehaare leiden. Für sie sollte das Schlafzimmer ein haarfreier Ort bleiben. Denn den Kontakt zu den an den Haaren klebenden allergieauslösenden Stoffen sollte man in der Nacht unbedingt vermeiden.
Partnerschaftsbremse Hund?
Womit wir schon beim Thema Hunde und Partnerschaft wären. Denn einen Allergiker vom felligen Schlafpartner zu überzeugen dürfte, gelinde gesagt, schwer fallen. Überhaupt kann man von Glück reden, wenn sich Partner bei dem schwierigen Thema Hund im Bett einig werden. Ein eventuell sabbernder, haarender Zuschauer sorgt in gewissen Stunden jedenfalls nicht uneingeschränkt für Begeisterung.
Fazit: ein gesunder Hund im Bett hat noch keinem Hundebsitzer geschadet. In einer Partnerschaft kann die haarige Nummer drei unter der Decke allerdings für Konflikte sorgen. Und wer die Hundeerziehung im Auge hat, sollte auch überlegen, ob ein fester, eigener Schlafplatz für den Hund am Ende nicht doch mehr Sinn macht. Hund im Bett – das bleibt wohl Geschmackssache und damit ein schwer zu diskutierendes Thema.