Katzen-News

04.05.2009

12:01

Wichtige Sicherheitstipps für die Ausfahrt mit Samtpfote

Eines ist klar: Katzen entscheiden am liebsten selbst, wohin es geht. Längere Autofahrten gehören daher nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen unserer Stubentiger. Lässt sich ein solcher Trip - zum Beispiel auf dem Weg zum Tierarzt oder zur Wochenendwohnung - aber nicht verhindern, heißt es: Hauptsache sicher! Welche Systeme für unsere reiseskeptischen Begleiter am besten sind, haben wir hier einmal aufgelistet:

Transportboxen:

Katzen suchen sich im Auto gern eine eigene, gemütliche Nische. Doch Hutablage, Fußraum oder die Bereiche unter den Sitzen bieten gerade bei Vollbremsungen keinen ausreichenden Schutz. Außerdem können die aktiven Samtpfoten ungewollt, aber folgenreich, die Fahrtüchtigkeit des Autos beeinflussen: So mancher Bremsvorgang wurde schon durch eine im Wageninneren herumstreunende Katze unterbunden. Den absoluten Schutz bieten da Transportboxen. Es gibt sie in allen für Katzen angemessenen Größen. Eine gute Gewöhnung an die Boxen ist allerdings eine Vorraussetzung, will man diese zusätzlich durch Gurtung gesicherten Systeme nutzen. Also gilt: erst auf kürzeren Touren ausprobieren, dann wird man bald auch längere Fahrten mit einem Höchstmaß an Sicherheit angehen können.

Trenngitter:

Bekannt sind dieses Systeme vor allem durch den Gebrauch durch Kombifahrer, die mit größeren Hunden unterwegs sind. Für Katzen sind die Gitter oder Netze allerdings weniger geeignet, da sie aufgrund ihres geringeren Gewichtes stark durch den abgetrennten Raum geschleudert würden. Bei einer vorschriftsmäßigen Installation kann allerdings immerhin verhindert werden, dass die kleinen Begleiter in den Vorderraum gelangen und sich unter die Pedale verirren können. Auch eine gefährliche Flugeinlage Richtung Windschutzscheibe wird so unterbunden. Eine weitere Gefahr bleibt allerdings: Werden im Kofferraum auch Gepäckstücke oder Einkäufe transportiert, können diese die mitreisende Katze bei einem Aufprall oder Bremsmanöver erheblich verletzen.

Tiersicherheitssitze und -gurte:

Sicher sind sie, und doch bleibt ein großes "aber ": Viele dieser Systeme sind etwas kompliziert - sowohl bei der Installation als auch bei der Gewöhnung. Die allermeisten Katzen dürften zudem große Probleme mit den einengenden Sicherheitssitzen und -gurten haben. Daher ist Katzenhaltern von dieser Methode eher abzuraten.

Schutzdecken:

Bei dieser Art des "Schutzes" wird eine spezielle Decke an den Kopfstützen der Vordersitze befestigt. Systeme, die ausreichende Sicherheit für Katze und Mensch bieten, sind aber selten, und so muss von dieser Variante abgeraten werden.

Fazit:

Die Wahl dürfte damit relativ leicht fallen: Transportboxen, die zusätzlich durch einen Gurt gesichert werden, bieten den besten Schutz für unsere mitfahrenden Samtpfoten und schützen auch die menschlichen Insassen vor der Abenteuerlust der Katzen. Auch ständige Gedanken um die rechtliche Seite des Autofahrens mit Katze werden überflüssig. So gibt es zwar keine generelle Anschnallpflicht für Katzen, doch muss laut Straßenverkehrsordnung jegliche Ladung im und am Auto ausreichend gesichert sein. Und in diesem Fall gelten die geliebten Vierpfoten - zumindest auf dem Papier - als bloße Ladung, die mit einem der geeigneten Systeme vorschriftsmäßig "transportiert" werden muss.


Online-Tarif-Rechner

Finden Sie in drei kurzen Schritten heraus welches unserer Angebote am besten zu Ihnen passt.
Oder setzen Sie sich gleich mit uns in Verbindung!
» Informationsanforderung

Newsletter

Tragen Sie sich bei unserem Newsletter ein, um kostenlos Neuigkeiten aus der Tierwelt, Versicherungen und Vorsorge von der Uelzener zu erhalten.

Schnellzugriff

Callback

Wir rufen Sie kostenlos zurück!
» Callback