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Die Zahl der Arbeitsunfälle in der Landwirtschaft ist im Laufe der Jahrzehnte erheblich gesunken. Laut einer Studie der Spitzenverbände der landwirtschaftlichen Sozialversicherungen betrug die Gesamtzahl der Arbeits- und Wegeunfälle 1950 noch 245.736, im Jahr 2007 waren es hingegen nur derer 98,707.
Besonders erfreulich: Gerade die Zahl der schweren Unfälle konnte vehement herunter geschraubt werden. 44.147 Unfälle, die schwerwiegende Folgen, das heißt eine Unfallrente nach sich zogen, waren es 1950, 2007 betrug diese Zahl nur 4.257.
Die Zahl der Unfallrenten konnte demnach um den Faktor zehn verringert werden. Die höheren Sicherheitsstandards an den allermeisten landwirtschaftlichen Arbeitstätten sorgten auch für einen deutlichen Rückgang der zu beklagenden Todesopfer: Kamen 1950 noch 2.231 Menschen durch Unfälle zu Tode, waren es 2007 noch ein Zehntel dieser hohen Zahl, nämlich 211.
Bleibt zu hoffen, dass dieser Trend durch weitere Bemühungen im Bereich der Arbeitsplatzsicherheit noch verstärkt werden kann.