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Die um rund zwei Monate verschobene Reform der Tuberkuloseverordnung wurde nun vom Bundesrat verabschiedet. Der Deutsche Bauernverband (DBV) begrüßt die Neuerung auf seiner Website ausdrücklich und sieht in den neuen Regeln einen “wichtigen Schritt für den Verbraucherschutz”.
Besonders die Intensivierung der Organkontrollen auf Schlachthöfen wird vom Verband positiv gesehen. Durch eine neue Form der Diagnostik werden schnellere Ergebnisse erwarten, was zu effektiverem Eingreifen führen soll.
Den Status “tuberkulosefrei” trägt Deutschland übrigens seit dem 1. Juli 1996 - seitdem wird die Toleranzgrenze von 0,2 Prozent des Gesamtbestandes nicht überschritten. In anderen EU-Ländern flackerte die Tuberkulose beim Rind in den letzten Jahren allerdings immer wieder auf. Gerade deshalb sollen die besseren Kontrollen verhindern, dass Krankheitserreger sich auch in Deutschland erneut ausbreiten.
Auch für Landwirte bedeuten die Änderungen eines besseren Schutz vor Ansteckung durch ihre Tiere. Eine Gefahr für die Verbraucher hat allerdings auch zuvor nicht bestanden. Die Pasteurisierung der Milch lässt Tuberkuloseerregern keine Chance.