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Dazu müsse ein Preis von mindestens 45 Euro erreicht werden. Doch bereits seit etwa zwei Jahren leiden Ferkelerzeuger unter den niederigen Marktpreisen.
Die Folge: Laut RLV müssen mehr und mehr Betriebe schließen. Waren es in 2006 noch erschreckende 16,2 Prozent, die aufgeben mussten, sank die Zahl im Folgejahr wieder auf 4,8 Prozent. Der Trend werde sich aus Sicht des Verbandes nun aber wieder umkehren. Denn die annehmbaren Monate im Winter 2008/2009 lägen längst weit hinter den Erzeugern.
Selbst niedrigere Kosten für Futtermittel könnten die fehlenden Einnahmen nicht ausgleichen. Einen Ausweg könne allein der Export bieten. Der RLV forderte die EU-Kommission daher vor Kurzem auf, die Exporterstattungen auf Schweinefleisch zu erhöhen.
Doch auch auf dem Heimatmarkt sieht der Verband Probleme: Solange der Preisdruck im Lebensmitteleinzelhandel nicht spürbar nachlasse, werde die Lage sehr schwierig bleiben. Die Forderung lautet: Es müsse mehr Verantwortung für die gesamte Lebensmittelkette übernommen und bei Preisverhandlungen müssten endlich die realen Produktionskosten beachtet werden.