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Mit dem Herbst kehrt auch das Ende der Weidesaison in viele Ställe ein. Ähnlich wie zu Beginn der Weidesaison ist auch jetzt wichtig: die Entwurmung nicht vergessen! Äußerlich kann man Endoparasiten beim Pferd leider nicht feststellen – an einer Entwurmung geht also kein Weg vorbei.
Bei Pferdebandwürmern handelt es sich in erster Linie um den Anoplocephala perfoliata – eine sehr verbreitete Bandwurm-Art. Mehr als 30% der Pferdebestände sind – nach Ansicht von Fachleuten – mit diesem Bandwurm befallen. Helfen können hier nur gezielte Entwurmungen.
Der Irrglaube, man könne anhand des Ernährungszustandes bzw. anhand der Pferdeäpfel einen Wurmbefall diagnostizieren, ist schlichtweg falsch. Ein Wurm im Pferdekot gleicht der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen!
Die Folgen des Wurmbefalls sind fatal: Von einer erhöhten Nahrungsaufnahme ohne Gewichtszunahme über stumpfes Fell bis hin zu Geschwüren im Darm der Pferde – Gefahren gibt es viele! Treten Appetitverlust, Koliksymptome oder Durchfall auf, ist höchste Alarmstufe und der Besuch eines Tierarztes unumgänglich. Die gesundheitlichen Schäden durch Bandwürmer können erheblich sein.
Den Wurm im Apfel zu finden ist leichter gesagt als getan – soweit waren wir bereits. Dennoch sollte man auf Wiesen und Paddocks immer dafür sorgen, Pferdekot zu entfernen. So kann man den Wurm prophylaktisch bekämpfen. Machen sie auch keinen Halt vor den Tränken – auch diese sollten gereinigt werden.
Außerdem sollte man jeden Neuankömmling in der Herde zu Beginn entwurmen, damit der Wurmbestand nicht unnötig vergrößert wird.