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Als Pferdebesitzer kommt man schnell mal in die Verlegenheit, sein geliebtes Tier transportieren zu müssen - sei es für eine Turnierteilnahme, zu einem Rennen, in den Urlaub oder mit Ziel Deckeinsatz. Die allermeisten Pferde verkraften den Transport im Anhänger gut, dennoch sind die reisenden Tiere einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Um diesem gerecht zu werden, sollte man rechtzeitig an eine Pferdetransportversicherung denken.
Im schlimmsten Fall drohen Unfälle bei hohen Geschwindigkeiten, wodurch schwere Verletzungen beim Pferd hervorgerufen werden können. Doch einige Pferde bringen sich auch selbst in Gefahr. Ihnen behagt die Fahrt im dunklen Anhänger wenig oder sie geraten aus anderen Gründen in Panik. Die Folge: Heftige Bewegungen, Tritte gegen die Seitenwände, unkontrolliertes Wälzen oder sogar Ausbruchsversuche.
Das Risiko eines solch traumatischen Vorfalls, der im schlimmsten Fall zu schweren Verletzungen oder gar dem Tod des Pferdes führen kann, lässt sich nicht vollends minimieren. Die anfallenden Kosten lassen sich hingegen durch verschiedene Formen der Transportversicherung für Pferde auffangen. Im Regelfall werden Summen um die 5000 Euro festgelegt - damit lassen sich Behandlungskosten bis hin zu aufwändigen Operationen abdecken. Je nach Vertrag können aber auch Entschädigungszahlungen für einen Todesfall festgelegt werden. Auch verletzungsbedingte Ausfälle von Nutz-, Turnier- oder Rennpferden lassen sich versichern.
Ein weiteres Horrorszenario für Pferdebesitzer ist der Diebstahl des eigenen Tieres. Von guten Pferdetransportversicherungen wird dieser ebenfalls abgedeckt. Allerdings schließen die meisten Anbieter Reisen in nicht-europäische Länder von vornherein aus oder verlangen den Nachweis geeigneter Schutzmaßnahmen. Letztlich dienen aber auch diese Regelungen der finanziellen Absicherung eines Pferdetransports.