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Eine Reitbeteiligung kann für beide Parteien eine lohnende Sache sein: Der Pferdebesitzer spart Kosten ein und hält sein Tier in Bewegung, der Mitreiter kann regelmäßig reiten, ohne ein eigenes Pferd anschaffen zu müssen. Bevor eine solche Verbindung eingegangen wird, sollte man allerdings unbedingt vertraglich festhalten, welche Regeln, Rechte und Pflichten gelten sollen.
Hauptsächlich sollte man durch eine schriftliche Abmachung die Punkte Reittermine und Reitdauer, Zahlungsregularien sowie Pflegepflichten und eventuelle Verbote festlegen. Auch wenn es einem unpersönlich vorkommen mag: Im Gegensatz zu mündlichen Absprachen hat man damit klar bestimmt, was zu tun und was zu lassen ist, und kann sich auch nach längerer Zeit auf den Vertrag berufen.
Ganz wichtig: Besonders bei Tierarztkosten entstehen häufig Konflikte. Wer hier frühzeitig festhält, welche Partei anfallende Rechnungen zu übernehmen hat, bzw. wie man die Zahlungen aufteilt, ist auf der sicheren Seite - zum Wohle des Pferdes!
Auch in Versicherungsfragen gilt es, Reitbeteiligungen schon vor dem Beginn anzumelden. Die regelmäßige Nutzung eines Pferdes durch eine oder mehrere weitere Personen kann den Versicherungsschutz beeinträchtigen. Gegebenenfalls sollte der Markt nach einem besseren Angebot für Tiere, die in Reitbeteiligungen geritten werden, sondiert werden.
Im Idealfall setzt man sich mit einem vertrauten Rechtsanwalt zusammen, um einen Vertrag aufzusetzen, der rechtlichen Ansprüchen genügt und exakt auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Aber auch im Internet finden sich Vertragsvorlagen, die einer Überprüfung standhalten und jeweils auch angepasst werden können.
Hier finden Sie ein Beispiel für einen Vertrag über eine Reitbeteiligung:
Reitbeteiligung -Vertrag von Mitreitzentrale.de