Single & Familien News

10.06.2009

10:26

Fördermittel für Energiesparer

Wer seine Wohnung oder sein Haus im Sinne des Klimaschutzes umrüsten will, muss zunächst investieren. Auf Dauer lassen sich so allerdings auch hohe Energiekosten vermeiden - die gute Tat für die Umwelt zahlt sich also mittel- bis langfristig auch finanziell aus. Zudem gibt es mittlerweile verschiedene Förderprogramme, die Energiesparer in ihren Bemühungen mit barem Geld unterstützen.

Verbraucherzentralen informieren

Erste Anlaufstelle sollte dabei die örtliche Verbraucherzentrale sein. Bundesweit sind 250 Energieberater in über 470 Stellen tätig, die schon für staatlich subventionierte fünf Euro Rede und Antwort stehen. Ein Hausbesuch kostet einen Eigenanteil von 45 Euro, die weiteren Kosten trägt das Bundesministerium. Auf der Website www.verbraucherzentrale-energieberatung.de finden Sie nähere Infos. Auch vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) werden Vor-Ort-Beratungen angeboten. Alle Infos dazu finden Sie unter: www.bafa.de/bafa/de/energie.html

Für jeden Geldbeutel die geeignete Maßnahme

Energiesparmaßnahmen in Wohnungen und Häusern müssen übrigens nicht gleich ein Vermögen kosten. Bis zu einer Summe von 500 Euro pro Maßnahme kann man bereits seine Türen und Fenster abdichten lassen, die Rohrleitungen dämmen, die Raumluft entfeuchten oder eine Energiesparpumpe für die Heizung einsetzen lassen. Sogar weitaus billiger ist das konsequente Umrüsten auf Energiesparlampen.

Größere Maßnahmen ziehen natürliche höhere Kosten nach sich. Darunter fallen die Erneuerung der Gas- oder Ölheizung, der Heizkörper oder der Fenster. Hier sind pro Maßnahme bis zu 5000 Euro einzuplanen. Ganz oben auf der Investitionskostenliste - jenseits der 5000-Euro-Marke - stehen schließlich die Nutzung Alternativer Heizsysteme oder die Anwendung von Solartechnik.

Förderprogramme vergleichen und kombinieren

Wer eine oder mehrere dieser baulichen Maßnahmen in Angriff nehmen will, sollte sich unbedingt über die verschiedenen Förderprogramme in Deutschland informieren - die sich übrigens durchaus miteinander kombinieren lassen. Finanzierungsmöglichkeiten bietet zum Beispiel die staatliche KfW Förderbank. Hier liegt das maximale Kreditvolumen bei 50.000 Euro.

Auch zahlreiche regionale Anbieter - etwa die örtlichen Stadtwerke - bieten Förderungen an. Bei der eingangs erwähnten Energieberatung sollte man sich also auch über die unterschiedlichen Möglichkeiten der Förderung schlau machen. Schließlich kann schon eine gut zu finanzierende Investition langfristig für hohe Kosteneinsparungen sorgen.


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