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Wie das Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (GSF) nun in einer Studie belegte, führt dabei vor allem der Stress in Stausituationen zu mitunter lebensgefährlichen Herzproblemen.
Ein dreimal höheres Herzinfarkt-Risiko bestünde demnach für Menschen, die in zähem Verkehr hinterm Steuer sitzen, im Vergleich zu Autofahrern, die flüssig vorankommen. Stress kann laut der Untersuchung allerdings ebenso gut bei Reisen mit Bus und Bahn oder einer generellen Verzögerung der Abreise entstehen. Durch Ausnahmesituationen dieser Art käme es beinahe zwangsläufig zu erhöhten Blutdruckwerten, bei einigen Menschen würden diese dann zu einer ernsten Bedrohung.
Wer Notfälle auf Reisen oder im alltäglichen Stau vermeiden will, sollte sich daher möglichst gar nicht erst in derart stressige Situationen begeben. Oft lassen sich Hauptverkehrszeiten umgehen, indem Fahrten verschoben werden. Auch besondere Entspannungsübungen können dabei helfen, den eigenen Blutdruck unter Kontrolle zu halten.
Solange Dunkelheit und Niederschläge dafür sorgen, dass sich Staus und Verspätungen häufen, sollten Menschen mit gesundheitlichen Vorbelastungen genau abwägen, welche Reisen oder längere Fahrten sie sich zutrauen können.