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Sommerzeit – Reisezeit. Doch die Zeiten, in denen man ein paar Monate vorher sein Reiseziel bestimmt und die Buchung schon getätigt hat, sind längst vorbei. Last-Minute heißt der nicht ganz neue Trend, der vor allem im Internet großen Anklang findet. Aber hinter vermeintlichen Schnäppchen, können auch böse Überraschungen stecken, die die Urlaubszeit ordentlich vermiesen.
Damit man jedoch trotzdem am weißen Sandstrand unter Palmen landet, gilt es, ein paar Sachen bei der Buchung im Internet zu beachten. Und das fängt schon einen Monat vor dem Abflug an. Dann sollte man sich nämlich schon mal einen Überblick über Reisen und Preise verschaffen. Denn nur wer den hat, kann zwei Tage vor der Abreise beim Buchen entscheiden, ob es sich um ein wirkliches Schnäppchen handelt. Damit sollte man möglichst früh anfangen. Wer dann noch eine Preisgrenze und eine Reisedauer festlegt, kann die vermeintlichen Angebote einfach durchschauen.
Viel Flexibilität sollte man beim Abreisetag, Flughafen und Reiseziel beweisen. Wer mehr Auswahl hat, bekommt einfach mehr Angebote. Sitzt man dann jeden Abend vor dem Computer, sollte man genau hinsehen. Kleinigkeiten könnten einem später teuer zu stehen kommen. Ist beispielsweise kein Transfer vom Flughafen zum Hotel inbegriffen, kann die Reisekasse schon bei der Ankunft um einiges leichter sein.
Geduld heißt also das Zauberwort - bis das richtige Angebot schließlich über den Bildschirm flattert. Ein zu schneller Klick auf den verführerischen „Buchen“- Button kann nämlich später meist nur noch mit hohen Gebühren rückgängig gemacht werden. Obwohl das Last-Minute-Angebot meist billiger ist, hat man als Urlauber übrigens trotzdem die gleichen Rechte wie ein Katalogbucher. Ist man also in einer unzumutbaren Unterkunft, kann man sich ganz genauso beschweren.
So viel Zeit, wie man sich mit der Auswahl gelassen hat, so viel Zeit sollte man sich auch mit dem Bezahlen lassen. Eine Überweisung ist erst dann ratsam, wenn man den Sicherungsschein in den Händen hält. Nur der bewahrt einen vor einem finanziellen Verlust, wenn der Reiseveranstalter Pleite geht.
Weitere Kostenfalle: Die AGBs. Meist klickt man nur schnell auf „akzeptieren“. Aber gerade bei Reisebuchungen kann ein kritischer Blick böse Überraschungen abwenden. Genauso wenig darf man seine eigene Gesundheitsvorsorge vernachlässigen. Anderes Land, andere Sitten. Die nötigen Impfungen sind immer auch noch kurzfristig möglich. Das gilt auch für die passende Versicherung. Eine Auslandsreise-Krankenversicherung und eine weltweit gültige Haftpflicht sollten auch bei einem Last-Minute-Urlaub nicht fehlen.