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Wer aufgrund der Krise an den Finanzmärkten sein Geld lieber in den eigenen vier Wänden aufbewahrt, geht ein Risiko ein. Denn bei Verlust - etwa durch einen Einbruch - sind die Scheine aus dem Sparstrumpf nur sehr begrenzt versichert. Dabei spielt es keine Rolle, wie sorgsam sie versteckt wurden.
Die Hausratsversicherung deckt je nach Police nur einen Betrag von bis zu 2.000 Euro ab. Bei einer durchschnittlichen Sparsumme der Deutschen von 37.000 Euro wären also hohe Verluste zu beklagen. Da Einbrecher die üblichen Verstecke sehr gut kennen, sind auch Wäscheschublade, Bilderrahmen oder der alte Tennispokal keine geeigneten Ersatz-Tresore.
Sogar wer sich einen Safe einbauen lässt, sollte nicht mit einer vollen Erstattung rechnen. In solchen Fällen wird je nach Einbaumaßnahme, Funktion und Verankerung entschieden. Und auch im Bankschließfach gibt es Obergrenzen: Je nach Vertrag ist hier nur eine bestimmte Summe an Bargeld versichert.
Experten raten daher, hohe Bargeldsummen auch weiterhin einem Bankkonto anzuvertrauen. Denn selbst, wenn Einbrüche ausbleiben, können Brände oder Wasserschäden die hart ersparten Scheine schnell zerstören und zu einem Totalverlust führen.