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Birma - Rasseportrait Teil 4


Birmakatzen, auch als Heilige Birma bezeichnet, sind echte kleine Schätzchen. Schon auf den ersten Blick fällt ihre ungewöhnliche Zeichnung ins Auge: Während der Großteil des Körpers hell ist, sind Gesicht, Ohren, Schwanz und Beine dunkel, die Pfoten aber wieder weiß. Sie gehört damit zu den sogenannten „Point-Katzen“, Teilalbinos, bei denen nur die kühleren Regionen des Körpers dunkel gefärbt sind. Markant sind auch die auffallend blauen Augen, die an eine Siamkatze erinnern. Birmakatzen haben zudem ein weiches, halblanges und pflegeleichtes Fell.

Die hübschen Katzen stammen aus Asien, die ersten Tiere wurden Anfang des 20. Jahrhunderts nach Europa gebracht. Um ihre Entstehung ranken sich verschiedene Sagen. Einer Legende nach lebten die ersten Birmakatzen in einem Tempel im heutigen Myanmar, wo die Seele eines bei einem Überfall getöteten Mönchs auf seinen Kater überging, der versucht hatte, den Mönch zu beschützen. Zum Zeichen seiner Reinheit bekam der Kater daraufhin weiße Pfoten und die blauen Augen der im Tempel verehrten Göttin, einer Göttin der Seelenwanderung.

Die Anhänglichkeit und Treue aus der Legende spiegelt sich im sanften Wesen der Birmakatze: Sie liebt ihre Familie über alles, hat viel Geduld mit kleinen Kindern und geht Streit lieber aus dem Weg, als sich zur Wehr zu setzen. Überhaupt steht Kuscheln bei der geselligen Katze ganz oben auf der Liste der Lieblingsbeschäftigungen. Zudem begleitet die Birmakatze ihre Menschen wirklich überall hin: In den Keller, auf den Dachboden, ins Bad oder Schlafzimmer. Man hat also ständigen Begleitschutz, der genau wissen möchte, was gerade los ist und was man denn so macht. Ihre etwas weniger „heilige“ Neugier führt  dazu, dass sie überall ihre Nase hinein stecken muss, damit ihr auch ja nichts entgeht.

Ihre Geselligkeit ist auch der Grund, warum man eine Birmakatze nicht allein lassen sollte. Den ganzen Tag allein in der Wohnung zu sitzen, entspricht nicht ihrem kontaktfreudigen Wesen. Besonders freut sie sich daher über eine zweite (Birma)Katze, die ihrem ruhigen Temperament entspricht und mit der sie die Wohnung teilen kann. Aber keine Sorge: Eine zweite Katze tut der Anhänglichkeit der Birma keinen Abbruch. Man hat dann eben zwei Katzen, die einen auf Schritt und Tritt begleiten, überall die Nase hinein stecken und charmant und beharrlich ihre Spiel- und Kuschelstunden einfordern. Dank ihres ruhigen und ausgeglichenen Wesens sind Birmas auch im Doppelpack ideale Wohnungskatzen, die alle mit ihrem liebenswerten Wesen verzaubern.

 

Verwandt mit:

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Kartäuser oder Chartreux - Rasseportrait Teil 2
Maine-Coon - Rasseportrait Teil 3

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