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Der Bürohund


Viele Hundebesitzer würden gerne ihren Hund mit zur Arbeit nehmen. Denn oftmals müssten die Hunde berufstätiger Menschen sonst den ganzen Tag allein zu Hause verbringen. Zudem sollen Hunde am Arbeitsplatz für Entspannung der Menschen sorgen. Damit das auch wirklich so ist, müssen im Vorfeld ein paar Punkte abgeklärt werden.

Voraussetzung für einen Hund in der Firma ist natürlich, dass alle damit einverstanden sind, vom Chef bis zu den Kollegen. Solange niemand eine Tierhaarallergie hat, schon mal schlechte Erfahrungen mit Hunden hatte oder sie einfach nicht mag, stehen die Chancen dafür nicht schlecht.

Grundsätzlich ist jeder Hund geeignet, soweit er ein halbwegs ausgeglichenes Temperament hat und vertrauensvoll auf Menschen zugeht. Allerdings können sehr große Hunde einschüchternd wirken, sehr kleine werden gerne mal übersehen. Hier muss man testen, ob es „passt“. Der zukünftige Bürohund muss zudem gesund sein. Eine konsequente Floh- und Zeckenprophylaxe sowie regelmäßige Impfungen sind ebenso selbstverständlich. Am besten belegt man das mit einer Bescheinigung des Tierarztes. Regelmäßiges Bürsten des Hundes verhindert, dass sich allzu viele Haare verteilen.

Dazu sollte der Hund bereits etwas älter und gut erzogen sein. Ein kleiner Welpe, der durch das Büro stürmt und mit seinen Tolpatsch-Einlagen alle zum Lachen bringt, ist sicher gut für das Büroklima, allerdings könnte dabei auch die Arbeitsleistung etwas leiden (und eventuell auch das Mobiliar). Ein Bürohund sollte auf Kommando seinen Hundeplatz aufsuchen, und da auch bleiben, auch wenn der Besitzer mal den Raum verlässt. Ebenso sollte er auf Befehl den Mund halten, besser noch: Er verhält sich auch ohne Anweisung möglichst ruhig. „Plaudertaschen“, die alles mit Bellen oder Fiepen kommentieren, machen sich schnell unbeliebt. Gut ist es, wenn man die Erziehung des Hundes mit der Bescheinigung einer Hundeschule belegen kann. Dass man für seinen Hund eine gute Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat, versteht sich von selbst.

Einen großen Teil des Tages verbringen Hunde mit Schlafen. Sie brauchen daher im Büro eine ruhige Ecke für ihr Körbchen, wo sie keinen Zug abbekommen, wo es nicht zu warm oder zu kalt ist und wo keine giftigen Dämpfe (etwa von Kopierern), lauten Maschinen oder Starkstromkabel lauern. Schlafen sie gerade nicht, eignet sich „stilles“ Spielzeug zur Beschäftigung, das nicht quietscht und nicht lautstark zerrupft werden kann. Knabberkram geht natürlich auch, ist aber auf Dauer nicht gerade förderlich für die Figur. Natürlich muss der Hund immer Zugang zu frischem Wasser haben, zu festen Zeiten sein Futter bekommen und regelmäßig Gassi gehen können.

Am besten bringt man seinen Vierbeiner zu Beginn kurze Zeit mit ins Büro, damit sich alle kennenlernen können. Das ist auch dann besonders wichtig, wenn bereits andere Hunde im Büro „wohnen“. Nach und nach kann man diese Besuche verlängern, bis der Hund zum „tierischen Kollegen“ geworden ist.

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  • Bürohund
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