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Der richtige Hund für die Familie


„Zu meinem Geburtstag wünsche ich mir einen Hund!“ – Bei Kindern steht der eigene Hund oft ganz oben auf der Wunschliste. Aber nur wenn die ganze Familie hinter der Anschaffung steht, kommt es in Betracht, über einen vierbeinigen Freund im Haus nachzudenken. Dann stellt sich meist die Frage, welcher Hund denn eigentlich zur Familie passt.

Eigenschaften eines Familienhundes

Da Familienleben in der Regel viel Trubel und einen gehobenen Geräuschpegel bedeutet, sollten Familienhunde auf jeden Fall eines besitzen: ein ausgeglichenes Gemüt. Ängstliche und zu Aggressionen neigende Hunde, aber auch solche, die vor allem Ruhe lieben und sich mit Veränderungen schwer tun, sind in einer Familie nicht so gut aufgehoben. Dies gilt im Besonderen, wenn kleine Kinder im Haus sind, die das Rücksichtnehmen erst noch lernen müssen. Auch ist es nur schwer möglich, Hunden mit ausgeprägtem Hüte- oder Arbeitstrieb im Familienalltag angemessene Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten.

Ansonsten ist es vor allem wichtig, dass der Hund zur Familie passt. Sie treiben gerne Sport? Dann ist ein bewegungsfreudiger Hund wie der Labrador oder – als kleinere Variante – der Jack Russell Terrier geeignet. Wird bei Ihnen hingegen mehr geschmust als „gesportelt“, ist ein Mops sicher die bessere Wahl.

Chihuahua oder Dogge?

Familientaugliche Hunderassen gibt es in allen Größen. Gerade unter den großen Vertretern finden sich viele, die sich aufgrund ihrer Ausgeglichenheit für Familien eignen. Berner Sennenhunde, Bernhardiner oder Golden Retriever kann man meist problemlos ins Familienleben integrieren – vorausgesetzt, die räumlichen Gegebenheiten lassen es zu.

Wer hingegen im vierten Stock ohne Aufzug wohnt, sollte unbedingt auf einen kleineren Hund zurückgreifen, der nach oben getragen werden kann. Hier bieten sich zum Beispiel Beagle oder Cocker Spaniel an, die als sehr kinderlieb und spielfreudig gelten. Wenn es noch eine Nummer kleiner sein soll, kommen außerdem Rassen wie Havaneser oder Malteser in Frage.

Die Rasse des Hundes spielt auch insofern eine Rolle, als größere Hunde nicht von jüngeren Kindern allein ausgeführt werden können. Wenn Kinder selbstständig das Spazierengehen übernehmen sollen, muss der Hund ihrer Körpergröße und –kraft entsprechen.

Die Erziehung macht’s

Zwar gelten bestimmte Rassen als besonders umgänglich und familienfreundlich, aber ohne Erziehung wird kein Hund zum perfekten Partner. Nur durch liebevolle Konsequenz kann man erreichen, dass sich ein Welpe zu einem funktionierenden Familienmitglied entwickelt. Gerade wenn die Kinder noch sehr klein sind, sollten sich Eltern deshalb überlegen, ob sie neben der Kindererziehung auch die Erziehung eines Hundes stemmen können. Grundsätzlich ist es für Familien aber sinnvoll, sich einen jungen Hund anzuschaffen, denn nur so ist gewährleistet, dass der Hund von Anfang an an Kinder gewöhnt wird. Für Vierbeiner aus dem Tierheim gilt: Wenn der Hund in eine Familie kommt, muss klar sein, dass er noch nicht negativ vorbelastet ist und deshalb zur Gefahr werden könnte.

Hund trotz Allergie?

Ein Mitglied Ihrer Familie leidet unter einer Hundehaarallergie? Auch das muss noch kein Ausschlusskriterium für die Anschaffung eines Hundes sein, da viele Allergiker nur auf einige Hunderassen reagieren. Außerdem machen spezielle Allergiker-Hunde wie der „Labradoodle“ (Kreuzung aus Labrador und Pudel) oder langhaarige Rassen, die keine Haare verlieren, Hundehaltung oftmals möglich.

Auch wenn die Wahl nicht ganz leicht ist: Ein Hund bereichert das Familienleben und trägt dazu bei, dass aus Kindern starke und verantwortungsbewusste Menschen werden!

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