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Die Hauskatze: Ein unkomplizierter Hausgenosse


Anhänglich, verspielt oder temperamentvoll? Die Charaktereigenschaften einer Hauskatze können sehr vielfältig sein. Bei der Fellfarbe legen sich die unkomplizierten Mitbewohner ebenfalls nicht fest. In einem Steckbrief klären wir auf, was die Hauskatze wirklich ausmacht.

Der Charakter

Hauskatzen sind vor allem eins: unabhängig. Eine klassische Charaktereigenschaft gibt es bei den rasselosen Hauskatzen hingegen nicht. Sanftmutig, wild oder verschmust: Sie sind ein Überraschungspaket. Das unterschiedliche Wesen zeichnet die Tiere jedoch aus. Jeder Katzenhalter kann sich sicher sein, das Wesen seines Lieblings gibt es kein zweites Mal.

Das Aussehen

Groß oder klein, schlank oder kräftig? Hauskatzen gibt es in allen möglichen Farben und Formen. Nicht nur der Charakter auch bei ihrem Erscheinungsbild sind die Samtpfoten einzigartig. Schwarz-weiße oder weiß-schwarz gemustertes Fell sowie braun-grau getigertes Fell kommt oft vor. Selbst bei einem Wurf haben Brüderchen und Schwesterchen längst nicht die gleiche Farbgebung. Die kurzen Haare kommen jedoch bei fast allen Hauskatzen vor.

Die Haltung                                                                                                                                       

So unterschiedlichen die Samtpfoten auch sind, die Katzen sind unkomplizierte Hausgenossen. Das kurze Fell ist pflegeleicht und benötigt keine Extrabehandlung. Gelegentliches Bürsten reicht vollkommen aus. Ausreichend Bewegung und Abwechslung ist für die vierbeinigen Gefährten wichtig. Regelmäßige Spieleinheiten gehören zum Pflichtprogramm. Hauskatzen sind keine Rassekatzen. Sie haben also keine bestimmten Merkmale oder Standards. Da Hauskatzen nicht speziell gezüchtet werden, haben sie meist keine Probleme mit Erbkrankheiten und sind robust. Allerdings sollten insbesondere Freigänger gegen die gängigen Infektionskrankheiten geimpft und regelmäßig entwurmt werden.

Die Herkunft

In Ägypten wurden Katzen bereits 2000 Jahre v. Chr. domestiziert. Britische und US-amerikanische Forscher untersuchten das Erbgut von rund 1000 Haus- und Wildkatzen. Ihr Ergebnis: Hauskatzen stammen von der Falbkatze ab. Sie lebt auch heute noch überwiegend in Nordafrika und im Nahen Osten. Bereits vor 4000 Jahren machte die Perfektion der Mäusejagd die Tiere beliebt. Auf dem Seeweg eroberten die Katzen letztendlich die Welt. Dort fuhren die intelligenten Samtpfoten nicht als blinder Passagier mit, sondern sorgten für die Vertreibung von Mäusen und Ratten.

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