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Ein Hund wird älter: Darauf sollten Sie jetzt achten!


Wenn der geliebte Hund älter wird, fragen sich viele Hundehalter, welche neuen Bedürfnisse nun entstehen. Muss ich das Futter anpassen? Wie beschäftige ich einen Hundesenior richtig? Was ist in puncto Gesundheit und Pflege zu beachten? Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie auch reifere Fellnasen optimal versorgen!

Ihr Liebling wird langsam grau um die Schnauze? Das ist nur eines von vielen Merkmalen, an denen sich das fortgeschrittene Alter eines Hundes ablesen lässt. Manchmal deuten auch ein erhöhter Schlafbedarf oder abnehmendes Hör- und Sehvermögen darauf hin, dass der Hund in den Seniorenstand eintritt. Aber was genau bedeutet „alter Hund“ eigentlich?

Alter – eine kurze Definition

„Alter“ im medizinischen Sinne meint die Phase des Lebens, in der die Neigung zu Krankheiten deutlich zunimmt. Arthrose, Diabetes, Krebs: Alle Leiden, die einen Hund schon in jungen Jahren treffen können, treten ab einem bestimmten Alter verstärkt auf. Wann dieser Zeitpunkt eintritt, variiert je nach Größe des Hundes: Während große Rassen wie Schäferhund und Labrador bereits mit sieben bis acht Jahren als Senioren gelten, ist dies bei kleinen erst mit zehn Jahren der Fall.

Toben, rennen, spielen – was wird nun anders?

Neben eventuellen gesundheitlichen Einschränkungen ändert sich bei einem älteren Hund auch das Verhalten: Er wird ruhiger, schläft mehr. Sollte der Hund von nun an also besonders „geschont“ werden?

Solange ein Hund von sich aus gerne rennt und tobt, ist dagegen auch im fortgeschrittenen Alter nichts einzuwenden – solange man es nicht übertreibt. Verlieren Hunde jedoch zunehmend den Spaß an wilden Tobereien, lassen sie sich stattdessen mit Suchspielen wie dem Aufstöbern von Futter-Dummys beschäftigen. Auch Geschicklichkeitsaufgaben werden gerne angenommen. So bietet z.B. ein Balanceparcours dem Hund Spaß und hält ihn gleichzeitig motorisch fit. Für Spaziergänge gilt die Regel: Kürzer, aber öfter, denn auch vor der Blase des Hundes macht das Alter nicht Halt!

Ernährung im Alter

Bewegungsdrang und Stoffwechsel nehmen im Alter ab. Da viele Hunde deshalb zu Übergewicht neigen, sollte die Kalorienzufuhr um etwa 30 % reduziert werden. Gleichzeitig brauchen ältere Hunde mehr Vitamine und Nährstoffe wie zum Beispiel Zink, das den Reparaturmechanismus des Körpers ankurbelt. Beim Futter heißt es somit: Weniger, aber hochwertiger. Achten Sie bei ausgewiesenem Seniorenfutter darauf, dass es nicht nur kalorienreduziert ist, sondern die Nährstoffbedürfnisse des älteren Hundes berücksichtigt. Wer gerne kocht, kann seinem Hund natürlich auch selbst ein altersgerechtes Menü zaubern!

Gesundheit und Pflege

Wie wir Menschen neigen auch Hunde im Alter vermehrt zu Krankheiten. Sie sollten daher häufiger den Tierarzt aufsuchen. Denn rechtzeitig erkannt lassen sich viele Probleme noch gut in den Griff bekommen. Außerdem wird gerade bei älteren Tieren die Pflege von Fell, Ohren und Zähnen immer wichtiger: Gut, dass die Senioren bei dieser Routine meist ausgesprochen geduldig sind!

Und nicht vergessen: Ein älterer Hund, der mit der richtigen Versorgung lange gesund und aktiv bliebt, ist oftmals der entspannteste Partner, den man sich vorstellen kann!

Schlagworte

  • Hund
  • Alter
  • Gesundheit und Pflege

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