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Ein junges Kätzchen zieht ein


Katzenzuwachs im Haus ist eine aufregende Sache – für beide Seiten. Wer sich ein kleines Kätzchen zulegt, sollte daher verschiedene Dinge beachten.

Für eine kleine Katze ist ihr neues Domizil riesig, unbekannt und natürlich total aufregend. Mit Ausdauer und großer Neugierde werden die Ecken inspiziert, Möbelstücke von allen Seiten untersucht und die besten Verstecke ausfindig gemacht. Daher sollte man am Anfang möglichst viel Zeit für die kleine Katze haben. So kann man ihr gleich zu Beginn mit einem klaren Nein deutlich machen, was erlaubt ist und was nicht. Bietet man der kleinen Katze gleich zu Beginn schon das richtige Spielzeug und Kratz- oder Kletterbaum an, so kann sie sich damit vertraut machen und kommt idealerweise erst gar nicht auf die Idee, sich an Sofa, Tapete oder Vorhang zu versuchen. Kletterbaum und Körbchen sollten an Stellen stehen, die die Katze oft aufsucht.

Sauberkeit ist für junge Katzen meist kein Problem. In der Regel haben sie schon die wichtigen Dinge von der Katzenmutter gelernt. Sollte ein Kätzchen dennoch nicht stubenrein sein, setzt man es kurz nach seiner Ankunft in die Katzentoilette und lässt es da eine Weile in Ruhe. In der Regel weiß die kleine Katze instinktiv, was zu tun ist. Klappt es nicht sofort, wird sie regelmäßig nach dem Füttern wieder in die Katzentoilette gesetzt, bis sie den Sinn der Sache verstanden hat. Dann wird sie ausgiebig gelobt und gestreichelt. Für eine bessere „Wiedererkennung“ macht man die Toilette nicht sofort sauber, damit der Nachwuchs im entscheidenden Moment anhand des Geruchs flott den Weg zum stillen Örtchen findet.

Futter und Wasser sollten an einem festen Platz und aus einem stets sauberen Napf gegeben werden. Kätzchen ab 12 Wochen bekommen fünfmal am Tag eine kleine Portion Spezial-Katzenfutter für junge Katzen. Die Futterzeiten werden langsam reduziert (während die Futtermenge steigt), bis die Katze im Alter von etwa acht Monaten noch zwei- bis dreimal am Tag ihr Futter bekommt. Die einmal festgelegten Futterzeiten sollten eingehalten werden, selbst wenn die Katze da anderer Meinung ist. Das verhindert später lästige „Diskussionen“.

Und der Menschenkontakt? Kuscheln und Streicheln sollte zu Anfang nicht erzwungen werden. Die Katze wird von selbst anzeigen, wenn sie Körperkontakt sucht. Manche Kätzchen sind zuerst noch scheu – sie brauchen Zeit, um sich an „ihre“ Menschen zu gewöhnen. Aber über kurz oder lang wird auch ein scheues Kätzchen erkennen, dass die anwesenden Menschen zum „Inventar“ gehören und nicht bedrohlich sind, sondern sogar ihre Vorteile haben. Dann wird in einem Augenblick, wenn die Aufmerksamkeit der Menschen von der Katze abgelenkt ist, vorsichtig ein Pfötchen ausgestreckt, um den ersten Kontakt aufzunehmen. Der Rest entwickelt sich von ganz allein.

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