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Erste Hilfe

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„Katzen haben sieben Leben“ – leider entspricht die Redewendung nicht der Wahrheit. Deshalb seien Sie für den Notfall mit Ihrer Samtpfote gerüstet. Eine schnelle und richtige Erstversorgung kann Leben retten und erleichtert die Behandlung beim Tierarzt.

Bissverletzungen

Äußerlich sehen Katzenbisse oft sehr harmlos aus. Jedoch können die langen und spitzen Eckzähne tief in den Körper eindringen. An der Oberfläche heilt die Wunde schnell ab, doch die eingebrachten Bakterien können zu Entzündungen und Abszessen führen. Bei Unsicherheiten besuchen Sie den Tierarzt.

Offene Wunden

Unter dem dichten Fell ist eine Wunde nicht immer gleich zu erkennen – besonders wenn sie nicht stark blutet. Blutreste, permanentes Lecken oder eine Überempfindlichkeit an bestimmten Körperregionen kann auf eine Wunde hindeuten. Zur erst Versorgung können Sie mehrere Lagen Papiertaschentücher auf die Wunde legen und mit Tuch, Schal oder Verband fest umwickeln. Durch den Druckverband wird die Blutung gestoppt. Der zweite Schritt ist hier die Hilfe von Tierarzt. Achtung: Die Entfernung eines Fremdkörpers sollten Sie dem Profi überlassen.

Vergiftungen

Katzen sind neugierige Tiere. Jedoch ist nicht alles, was unsere Samtpfoten auf ihren Erkundungstouren finden, auch gesund. Pflanzen, Haushaltsreiniger, Medikamente und Co.: Selbst wenn die Stoffe für uns Menschen ungefährlich sind, heißt es längst nicht, dass dieses auch für Katzen gilt. Sobald ein Verdacht besteht, ist der sofortige Gang zum Tierarzt unvermeidbar. Erbrechen, Durchfall, Krämpfe sowie Atemnot und Apathie sind Anzeichen. Je genauer Herrchen und Frauchen dem Tierarzt Ursachen nennen können, desto schneller kann dem Stubentiger geholfen werden. Nehmen Sie deshalb zum Beispiel den Beipackzettel des Medikaments oder den Haushaltreiniger mit.

Verbrennungen

Ist der Stubentiger dem heißen Ofen zu nahe gekommen, hilft kühlen. Kaltes Wasser oder ein Eisbeutel bringt schnell Linderung. In der Regel verbrennt sich eine Katze an den Pfoten oder der Nase. Ist jedoch eine größere Fläche betroffen oder treten bereits Blasen auf, decken Sie die Verbrennung mit Verbandstoff ab und suchen den Tierarzt auf.

Insektenstiche

Besonders im Spätsommer sind viele Wespen unterwegs. Nassfutter ist für die Insekten eine willkommene Futteralternative. Füttern Sie Ihre Samtpfote derzeit lieber im Inneren. Nach einem Biss lecken Katzen gern exzessive an der betroffenen Stelle. Ziehen Sie den Stachel mit einer Pinzette heraus und kühlen Sie das Areal. Größere Gefahr besteht, wenn der Stich im Mund und Rachenraum liegt. Es kann zu Schwellungen und Atemnot führen. Die Katze muss sofort zum Tierarzt.

Knochenbrüche

Nach einem Sturz oder einem Unfall ist die Folge nicht selten ein Knochenbruch. Auffällige und unkontrollierte Bewegungen können Anzeichen sein. Der sofortige Besuch beim Tierarzt ist mitunter lebensrettend. Bewegen Sie Ihre Samtpfote jedoch so wenig wie möglich. Betten Sie ihre Katze auf eine feste Unterlage, damit die Bruchstelle nicht belastet wird. Liegt beispielsweise ein Wirbelbruch vor, kann es zu schwere Komplikationen kommen. Decken Sie Ihre Katze zu und halten sie während des Transports warm.

In unserem Blog-Beitrag „Gefahren im Haushalt“ haben wir ein paar Tipps parat, um die Katzen vor Alltagsfallen zu schützen, damit die Erste Hilfe nur Theorie bleibt.

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Kommentare


  • Hallo,freue mich immer wenn ihre seite lesse.Es sind bessonderen guten Rat die mann wiesen solte.Danke

    MfG


  • Hallo,

    wir freuen uns über das Lob - vielen Dank :-)

    Freundliche Grüße, das Redaktionsteam der Uelzener

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