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Fellwechsel – eine haarige Angelegenheit


Hundebesitzer können die Jahreszeit oftmals bestimmen ohne auf den Kalender schauen zu müssen. In Herbst und Frühjahr steigt die Anzahl der durch die Wohnung wehenden Hundehaare signifikant an. Unter jedem Schrank versteckt sich ein Knäuel Haare, der Staubsauger hat Hochkonjunktur und es ist nicht ratsam, sich mit dunkler Kleidung aufs Sofa zu setzen, falls der geliebte Vierbeiner vorher schon da war.

 

Was müssen wir beim Fellwechsel des Hundes eigentlich beachten?

Sechs bis acht Wochen dauert es in der Regel, bis der Fellwechsel abgeschlossen ist, den Beginn der Zeit bestimmen Temperatur und Tageslichtlänge. Jetzt im Herbst bildet sich vor allem die isolierende Unterwolle neu, die den Hund in den Wintermonaten vor Feuchtigkeit und Kälte schützen wird. Wie stark der Fellwechsel ist, hängt von vielen Faktoren ab. Ältere Hunde haben meist einen stärkeren Fellwechsel als junge, Hündinnen (vor allem vor der Läufigkeit) haaren mehr als Rüden, kastrierte Rüden mehr als nicht kastrierte. Es gibt auch Hunderassen, bei denen das Fell kontinuierlich wächst und die gar keine Haare verlieren, zum Beispiel Pudel oder Terrier. Diese Hunde müssen allerdings regelmäßig geschoren oder getrimmt werden.

Grundsätzlich gilt im Fellwechsel: das alte Fell muss raus! Hierbei können Sie Ihren Hund unterstützen, indem Sie mit geeigneten Kämmen und Bürsten regelmäßig auskämmen. Das Sortiment, welches hierzu im Handel zu erhalten ist, ist nahezu unüberschaubar. „Wichtig ist, dass Kämme und Bürsten wirklich das lose Unterfell heraus holen und die Haare nicht reißen oder schneiden, „ so Silvia Neske, Eigentümerin eines Hundesalons in Ahlen. „Gute Kämme und Bürsten und deren regelmäßiger Gebrauch führen dazu, dass die Anwendung für die Hunde sehr angenehm ist und diese sich die Pflege gerne gefallen lassen.“

Oftmals liest man, dass es notwendig sei, die Hunde im Fellwechsel durch die richtige Ernährung zu unterstützen. Bei gesunden und ausgewogen ernährten Hunden ist das sicher nicht notwendig. Sollte das Fell stumpf sein, die Haut übermäßig schuppen, die Haare ungleichmäßig ausfallen oder dauert der Fellwechsel auffallend lange, sprechen Sie am besten zuerst mit dem Tierarzt. Grundsätzlich ist der Fellwechsel aber keine Krankheit, sondern eine ganz natürliche Angelegenheit!

 

Schlagworte

  • Hund
  • Fellwechsel
  • Hundehaare
  • Herbst
  • Frühjahr

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