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Fit für den Frühling


Auch wenn es draußen noch nicht danach aussieht, der Frühling ist schon da (zumindest aus astronomischer Sicht) und kann jederzeit „losbrechen“. Eine günstige Zeit also, um auch den Hund fit für den Frühling zu machen.

Sobald es draußen etwas wärmer wird und die Sonne scheint, juckt es auch die Hunde in den Pfoten, endlich wieder für längere Zeit im Freien zu sein, ausgiebig in der Sonne zu liegen oder durch Wald und Wiesen zu rennen. Doch Achtung: Vom 1. April bis zum 15. Juli ist „Brut- und Setzzeit“. Das bedeutet, dass Hunde in der Natur an der Leine geführt werden müssen. Je nach Bundesland gibt es hier spezielle Bestimmungen.

Wer längere Spaziergänge, Jogging- oder Fahrradtouren plant, sollte bedenken, dass auch der Hund im Winter weniger Bewegung hatte und dementsprechend erst wieder in Kondition kommen muss. Das gilt ganz besonders für ältere Hunde. Die ersten Spaziergänge sollten daher moderat ausfallen und sich nach und nach steigern, bis Hund und Herrchen wieder fit genug sind. Bei einem sinnvollen Training verschwinden nebenbei auch überflüssige Pfunde bei Hund und Mensch. Im Übrigen freut sich der Hund ganz besonders, wenn die eingetretenen Winterpfade verlassen und neue Wege „entdeckt“ werden können.

Das auffälligste Zeichen dafür, dass die warme Jahreszeit kommt, ist der Fellwechsel. Jetzt wird besonders bei Rassen mit viel Unterwolle das warme Winterfell entsorgt und durch das dünnere Sommerfell ersetzt. So mancher „freut“ sich in dieser Phase über Hundehaare in jeder Ecke der Wohnung – der Hund freut sich über eine extra Putzeinlage, um die vielen juckenden Haare loszuwerden. Auch mit Futter kann man den Fellwechsel unterstützen: B-Vitamine, Zink, verschiedene ungesättigte Fettsäuren und Biotin sind gut für Haut und Fell. Bevor man allerdings wahllos Zusatzstoffe ins Futter kippt, sollte ein Tierarzt befragt werden, was speziell für den eigenen Hund empfehlenswert ist. Zuviel vom falschen Wirkstoff kann dem Hund schaden.

Der Tierarzt ist im Frühling sowieso eine gute Anlaufstelle. Zeckenmittel müssen besorgt, Impfungen gegebenenfalls aufgefrischt werden. Ein Gesundheitscheck ist vor allem bei älteren Hunden sinnvoll. So kann abgeklärt werden, ob der Hund den Winter gut überstanden hat oder ob gesundheitliche Probleme bestehen.

Ein weiteres typisches Frühlingsphänomen sind die auftretenden „Frühlingsgefühle“. Viele Hündinnen werden jetzt läufig, was wiederum die Rüden veranlasst, auf eigene Faust auf Tour zu gehen, wenn sie eine Hündin in der Nase haben. Besitzer von läufigen Hündinnen sollten daher während der Hitze auf einen wenig von Hunden begangenen Weg in der weiteren Umgebung ausweichen, um das Risiko, von „verliebten“ Rüden aus der Nachbarschaft belagert zu werden, zu minimieren. Sowohl läufige Hündinnen als auch die Rüden der Nachbarschaft sollten in dieser Zeit immer angeleint sein und nicht unbeobachtet in den Garten gelassen werden.

So optimal gerüstet, kann der Frühling ruhig kommen.

Schlagworte

  • Hund
  • Frühling
  • Tierarzt
  • Frühlingsgefühle

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