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Gesund und wohlig in den Herbst

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Nach dem warmen Sommer kommt unweigerlich der Herbst, mit seinen bunten Farben und goldenen Stunden, aber auch mit Kälte, Sturm und Regen. Auch für unsere Katzen ist der Wechsel der Jahreszeiten eine Umstellung. Mit unseren fünf Tipps machen Sie es Ihrem Tier leicht, selbst kalte und nasse Tage zu genießen!

Tipp 1: Richtig füttern

Wenn die Tage kürzer werden, beginnt bei Katzen der Fellwechsel. Davon sind nicht nur Freigängerkatzen, sondern auch Wohnungskatzen betroffen. Der Fellwechsel wird hauptsächlich von der Tageslänge und der Temperatur gesteuert und ist für den Organismus eine Belastung. Schließlich müssen die alten Haare aus dem Fell entfernt und vom Körper ein dichtes Winterfell gebildet werden. Dazu benötigt die Katze wichtige Nährstoffe wie Proteine, Fettsäuren sowie Vitamine und Mineralien. Normalerweise erhalten gesunde Katzen mit einem guten Alleinfutter genug Nährstoffe. Minderwertiges Futter oder eine falsche Futterzusammenstellung können allerdings zu Mangelerscheinungen oder einer Überversorgung mit einzelnen Nährstoffen führen. Dann kann der Fellwechsel deutlich länger dauern als normal. Besonders für ältere Katzen ist er oft sehr anstrengend.  Wenn Sie zweifeln, ob Ihr Katzenfutter ausgewogen ist, fragen Sie Ihren Tierarzt!

 

Tipp 2: Viel bürsten

Für viele Katzen bedeutet es Stress, das Sommerfell loszuwerden. Die ausfallenden Haare jucken und die Katze nimmt bei der Fellpflege viele Haare auf, die sich im Verdauungstrakt zusammenballen und wieder ausgeschieden werden müssen. Werden zu viele Haare verschluckt, kann es zu Verdauungsproblemen oder sogar einem lebensgefährlichen Darmverschluss kommen. Am einfachsten helfen Sie Ihrer Katze, indem Sie sie täglich bürsten. Bei Langhaarkatzen ist das sowieso die Regel, aber auch Katzen mit kurzem Fell genießen diese tägliche Wellnessbehandlung. Angenehmer Nebeneffekt: Sie können die ausgebürsteten Haare direkt entsorgen, sodass sie sich nicht in der ganzen Wohnung verteilen. Zusätzlich kann man der Katze auch Katzengras zur Verfügung stellen. Das erleichtert ihr, verschluckte Haare wieder loszuwerden und verhindert, dass sie anderes, eventuell giftiges Grünzeug anknabbert. Statt Gras können auch spezielle Pasten helfen.

 

Tipp 3: Lange spielen

Ein weiterer möglicher Stimmungskiller im Herbst ist das Wetter. Niesel, Kälte und Wind verleiden so mancher Katze den täglichen Gang ins Freie. In der Folge wird die überschüssige Energie eben in der Wohnung verbraucht. Größere Temperamentsausbrüche können dann schon mal Möbel und Tapeten in Mitleidenschaft ziehen. Abhilfe schaffen geeignete Kratz- und Klettertürme, Kartons und anderes ungefährliches Spielzeug (lesen Sie auch: Abenteuerspielplatz Kratzbaum). Auch eine tägliche Spielstunde kann der frustrierten Katze über Schlechtwetterperioden hinweg helfen.

 

Tipp 4: Gemütlich einrichten

Wenn es draußen so richtig ungemütlich wird, freuen sich alle Katzen über ein oder zwei gemütliche, warme Eckchen idealerweise auf der Fensterbank, auf einem erhöhten Platz im Wohnzimmer oder in der Nähe von Heizung oder Kamin. Bei alten Katzen sollte darauf geachtet werden, dass sie ihren Platz auch bei abnehmender Beweglichkeit gut erreichen können, zum Beispiel mit Hilfe einer Katzenleiter.

Ein Schaffell oder eine zusätzliche Decke sind dabei besonders für ältere Katzen zu empfehlen, aber auch für alle Katzen, die sich bei kaltem oder nassem Wetter doch nach draußen wagen. Denn sie brauchen einen warmen Platz, um wieder zu trocknen und um sich aufzuwärmen. Spätestens jetzt sollten eine oder mehrere Katzentoiletten bereit stehen, um der Katze den Gang in den verregneten Garten zu ersparen.

Hat man keine Katzenklappe, muss der Katze zudem ein trockenes Plätzchen in einer Hütte oder einem Schuppen zur Verfügung stehen, wo sie sich einkuscheln kann, bis sie wieder jemand ins Haus lässt.

 

Tipp 5: Regelmäßig waschen

Die Katzendecken sollten regelmäßig mit einem Anti-Floh-Mittel gewaschen und die Katze auf Flohbefall überprüft werden. Diesen erkennen Sie an kleinen dunklen Körnchen im Fell, besonders unter den Achseln, zwischen den Hinterbeinen und am Bauch, die im feuchten Küchentuch bräunliche Flecken hinterlassen. Denn nicht nur die Katzen, sondern auch die Flöhe genießen die Wärme im Haus und können sich schnell vermehren. Daher sollte auch in der dunklen Jahreszeit regelmäßig ein Anti-Parasiten-Mittel gegeben werden.

Schlagworte

  • Herbst
  • Katze
  • Futter
  • Gesundheit

Kommentare


  • All das ist ungeheuer wichtig für unsere Fellkinder. Das tägliche Kämmen und Bürsten den Spielkontakt erhalten zwischen Mensch und Tier. Saubere Katzen clos sowie frisches Wasser in den Brunnen. Im Herbst Clobulies zur Stärkung des Imunsystems ins Trinkwasser.

    So bleiben die Katzenkinder fit.


  • Liebe Ute,

    vielen Dank für die Zustimmung - das sehen wir genauso.

    Freundliche Grüße, das Redaktionsteam der Uelzener

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