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Vorsicht beim Badespaß: Blaualgen-Vergiftung


Wenn draußen die Temperaturen steigen, ist ein Ausflug zum nächsten See oder Bach ein beliebtes Ziel zur Abkühlung von Hund und Halter. Doch kann der Badespaß unangenehme Folgen haben: eine Blaualgen-Vergiftung. Was Sie dazu wissen sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Viele Hunde lieben Wasser und können sich nichts Schöneres vorstellen, als wenn Herrchen und Frauchen endlich mit ihnen zum See hinausfahren. Doch kommt es gerade im Hochsommer oft vor, dass Gewässer „kippen“ und ein Badeverbot für Mensch und Tier ausgesprochen wird. Grund dafür ist die Vergiftungsgefahr, die von Blaualgen ausgeht. Lassen Hundebesitzer ihre Tiere aus Unwissenheit trotzdem im See schwimmen, kann der Ausflug schnell beim Tierarzt enden.

Wie entstehen giftige Algen?

Blaualgen entstehen meist in stehendem Süßwasser. Flache, ruhige Bereiche von Seen, Teichen, Flüssen oder Bächen bieten gute Voraussetzungen für das Wachstum der Blaualge. Sie entstehen durch die Kombination von fehlendem Niederschlag und hohen Temperaturen, woraufhin der Sauerstoffanteil im Wasser sinkt. Wassertemperaturen ab 25 °C sowie starker Lichteinfall fördern die Vermehrung. Dabei kann es zu einer sogenannten Algenblüte kommen, worunter man eine massenhafte Vermehrung von Algen und den darin enthaltenen Cyanobakterien versteht.

Symptome der Vergiftung

Auslöser der Vergiftung sind die Cyanobakterien, die in Blaualgen enthalten sind. Da die Algen unterschiedliche Giftarten enthalten, können auch die Symptome einer Blaualgen-Vergiftung beim Hund unterschiedlich ausfallen:

  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Krämpfe
  • Atemnot
  • Bewusstseinsstörungen
  • Orientierungslosigkeit
  • Starkes Speicheln oder tränende Augen
  • Blasse Schleimhäute
  • Muskelzittern, Muskelstarre, Lähmung
  • Teilnahmslosigkeit
  • Schock

Blaualgen erkennen

Einige Regionen in Deutschland bieten offizielle Internetseiten, die über die aktuelle Wasserqualität in lokalen Gewässern informieren. Wenn dies in Ihrer Region nicht der Fall sein sollte, besteht die Möglichkeit, telefonisch in der jeweiligen Gemeinde- oder Stadtverwaltung nachzufragen.
Meist erkennen Sie Blaualgen daran, dass das Wasser bläulich bis grünlich getrübt ist und die Sichttiefe weniger als einen Meter beträgt. Außerdem können sich am Ufer Schlieren und Schaum bilden.

Tipp: Lassen Sie Ihren Hund kein Wasser trinken, welches Sie nicht selbst mitgebracht haben.

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