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Hund im Auto: So kommen Sie gut zum Urlaubsziel!


Hunde lieben ihre Menschen sehr und wollen am liebsten nie von ihnen getrennt sein. Immer mehr Hundehalter entscheiden sich deshalb dafür, gemeinsam mit dem Vierbeiner zu verreisen. Um ans Ziel zu gelangen, ist dann meist das eigene Auto das Verkehrsmittel der Wahl, da es den größten Komfort für den Hund bietet. Es sind jedoch einige Regeln zu beachten, damit Mensch und Tier entspannt und wohlbehalten am Urlaubsort ankommen.

Sicherheit - das A und O

Wer mit seinem Hund verreisen möchte, muss zunächst dafür zu sorgen, dass das Tier im Auto gut gesichert ist. Leider vergessen dies viele Fahrer und setzen sowohl die menschlichen als auch den tierischen Insassen einem großen Risiko aus. Denn schon bei einem Zusammenstoß mit 50km/h wird ein Hund mit dem Dreißigfachen seines Körpergewichts durch den Wagen katapultiert. Selbst ein Chihuahua kann so zum lebensgefährlichen Geschoss werden!

Um einen Hund im Auto zu sichern, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Kleinere Hunde lassen sich mithilfe eines speziellen Sicherheitsgurtes, der am Brustgeschirr befestigt  wird, auf dem Sitz anschnallen. Diese Variante ist zwar sehr unkompliziert, bietet aber bei größeren Tieren nicht genug Schutz. Alternativ lässt sich ein Trenngitter zwischen Rücksitz und Kofferraum einbauen, welches verhindert, dass der Hund z.B. bei einer Bremsung nach vorne geschleudert wird. Als sicherste Variante im Auto gilt jedoch die Transportbox, in der der Hund die Fahrt verbringt. Im Kofferraum fixiert schützt sie nicht nur die Mitfahrer, sondern minimiert auch die Verletzungsgefahr für den Hund.

Autofahren will trainiert sein

Längere Urlaubsfahrten sind nur dann sinnvoll, wenn der Hund bereits ans Auto gewöhnt ist. Steigern Sie zur Eingewöhnung schrittweise die Fahrtzeiten und belohnen Sie sein Durchhalten mit schönen Zielen zum Spazierengehen.

Soll der Hund in einer Box reisen, empfiehlt es sich, diese zunächst zu Hause als Schlafplatz anzubieten. Erst wenn der Hund sich mit ihr vertraut gemacht hat, sollte sie auch im Auto genutzt werden.

Die richtigen Reisebedingungen

Damit eine lange Urlaubsreise nicht zu einer allzu großen Belastung für den Hund wird, können Halter entsprechend vorsorgen: Beginnen Sie die Fahrt idealerweise in den frühen Morgenstunden, sodass Ihr Hund von den noch kühlen Temperaturen profitieren kann. Machen Sie immer wieder Zwischenstopps, die dem Hund Gelegenheit geben zu laufen und sein Geschäft zu verrichten. Bieten Sie regelmäßig Wasser an, aber verzichten Sie auf größere Futterportionen, da dem Hund sonst leicht übel werden könnte. Bei starker Reiseübelkeit können Sie außerdem Ihren Tierarzt nach tiergerechten Reisemedikamenten fragen.

Zugluft und Hitze

Wenn es im Auto wärmer wird, öffnet man gerne das Fenster. Hunde sollten jedoch nie direkter Zugluft ausgesetzt werden, denn ihre Augen sind sehr empfindlich. Den Kopf aus dem Fenster strecken lassen? Das geht erst recht nicht!

Da Hunde nicht über die Haut schwitzen können, leiden sie sehr unter Hitze. Achten Sie darauf, dass der Hund während der Fahrt nie in der prallen Sonne sitzt, und verdunkeln Sie wenn nötig die Fenster.

PS: Sie wollen zwischendurch etwas essen gehen oder einkaufen? Lassen Sie den Hund während der Sommerzeit nie alleine im Auto zurück: In den vermeintlichen „zehn Minuten“ ist schon so mancher Hund an einem Hitzeschlag gestorben.

An alles gedacht? Na dann: Gute Fahrt!

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