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Hundeschuhe - sind sie sinnvoll oder nicht?


Kälte, Eis und Schnee, Split und Streusalz - Hundepfoten müssen im Winter so einiges mitmachen. Eine Möglichkeit, die Pfoten zu schützen, sind Hundeschuhe.

Viele Hundebesitzer schrecken davor zurück, ihrem Hund Schuhe anzuziehen. Irgendwie erinnert das immer noch ein bisschen an kleine Schoßhündchen mit schicker Frisur, Mäntelchen und eben Schühchen. Dabei ist inzwischen längst erwiesen, dass insbesondere Schuhe durchaus ihren Sinn haben können. Im Schlittenhundesport ist Pfotenschutz mittels Hundeschuhen beispielsweise schon lange normal.

In der Regel braucht der Durchschnittshund allerdings keine Schuhe. Seine Pfoten können auch mit kaltem Wetter und verschiedenen Böden gut zurecht kommen. Anders sieht es aus, wenn der Spaziergang häufig über mit Salz oder Split gestreute Wege führt, es sehr kalt ist oder der Schnee verharscht ist. Hundeschuhe bieten hier Schutz vor Verletzungen und erleichtern dem Hund das Laufen. Auch bei langen Wanderungen in Schnee und Eis sollte der Besitzer rechtzeitig über Hundeschuhe nachdenken.

Tun dem Hund die Füße weh, wird er immer öfter die betroffene Pfote hochhalten, nur noch langsam gehen oder gar nicht mehr hinaus wollen. Wichtig ist daher eine regelmäßige Kontrolle der Zehenballen auf Risse und Verletzungen. Neigt der Hund zu rissigen Ballen, werden sie mit einer speziellen Creme eingerieben. Spätestens jetzt sollten Hundeschuhe genutzt werden, zumindest bis die Risse wieder zugeheilt sind. Auch über Verbänden können entsprechende Schuhe angezogen werden. Sie schützen den Verband und verhindern ein Wegrutschen im Haus.

Allerdings helfen Hundeschuhe nur, wenn sie auch richtig passen. Zu enge oder zu weite Schuhe können nicht nur scheuern, sie können auch Schäden an den Pfoten verursachen. Daher sollten sie nicht dauerhaft verwendet werden, sondern nur dann, wenn die Pfoten vor Verletzungen geschützt werden müssen oder wenn es medizinisch notwendig ist. Um die richtigen Schuhe zu finden, müssen die Pfoten ausgemessen werden (Länge und Breite). Wichtig: Die Hinterpfoten sind in der Regel schmaler als die Vorderpfoten. Daher müssen sowohl Vorder- als auch Hinterpfoten gemessen und für sie passende Schuhe ausgesucht werden.

Je nach Zweck gibt es verschiedene Hundeschuhe: Leichter Pfotenschutz gegen Kälte und Nässe oder stabilere Booties. Alle Schuhe sollten schmutzabweisend, wasserdicht, isoliert und atmungsaktiv sein und eine rutschfeste Sohle haben, damit der Hund nicht beim Laufen wegrutscht und sich verletzt. Eine Beratung im Fachgeschäft kann hier weiter helfen.

Allerdings sind die meisten Hunde zunächst mal wenig begeistert von ihren neuen Schuhen. Daher sollte man sie langsam daran gewöhnen, sich mit Schuhen zu bewegen, zunächst nur für eine kurze Zeit im Haus, und dann die Dauer langsam steigern. Wie bei so vielem, ist auch hier Geduld am wichtigsten.

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