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Katzen aus dem Tierheim


Mit dem Abschied des Sommers geht in Deutschland auch die Ferienzeit zu Ende. Während sich Ferienorte und Autobahnen langsam leeren, herrscht in Tierheimen hingegen Hochbetrieb. Vor allem Katzenstationen haben jetzt mit Überbelegung zu kämpfen, denn noch immer werden viele Katzen in der Urlaubszeit einfach ausgesetzt oder abgegeben. Wer über die Anschaffung eines Stubentigers nachdenkt, sollte deshalb unbedingt auch eine Katze aus dem Tierheim in Erwägung ziehen!

Grundsätzliche Überlegungen

Eine Katze im Haus ist etwas Wunderbares. Umso schöner, wenn man einem Lebewesen ein Zuhause bieten kann, das sonst seine Zeit im Tierheim fristen müsste. Aber wie bei jeder anderen Entscheidung für ein Tier, muss natürlich auch in diesem Fall die langfristige Versorgung geklärt sein: Nur wer genügend Zeit und Energie aufbringen und die Kosten für Futter und Tierarztbesuche tragen kann, sollte eine Katze aus dem Tierheim aufnehmen. Bedenken Sie außerdem, dass Tierheime Katzen nicht verschenken, sondern gegen eine Schutzgebühr von etwa 80 bis 150 Euro abgeben. Durch sie werden ein gründlicher Gesundheitscheck, Impfungen und auch die Kastration abgedeckt, die gerade bei Katzen unerlässlich ist.

Welche Katze soll es sein?

Die Auswahl an Katzen ist in Tierheimen in der Regel groß und es kann überfordern, sich spontan für ein Tier zu entscheiden. Überlegen Sie sich deshalb vorher, welche Eigenschaften eine Katze mitbringen sollte, um zu Ihnen zu passen. Sie wollen eine reine Wohnungskatze? Dann muss Ihr zukünftiger Mitbewohner bereits daran gewöhnt sein, das Haus nicht zu verlassen – er wird Ihnen sonst im wahrsten Sinne des Wortes die Wände hochgehen.

Auch das Alter der Katze spielt bei der Wahl eine Rolle. Junge Katzen sind zwar aktiver und verspielter als ältere, machen in der Regel aber auch mehr Blödsinn. Und da Katzen gut und gerne 15 Jahre und älter werden, sind sechs- oder achtjährige Tiere noch lange keine Greise!

Die Katze eingewöhnen

Tierheimkatzen, die möglicherweise schon negative Erfahrungen gemacht haben, brauchen im neuen Zuhause zunächst viel Ruhe und Zeit. Bieten Sie der Katze deshalb Rückzugsmöglichkeiten an und nehmen sie es nicht persönlich, falls sich der Neuzugang mehrere Tage lang vor ihnen versteckt. Machen Sie sich keine Sorgen, wenn die Katze bereitgestelltes Futter vor Aufregung verschmäht: Viele fressen erst nachts, wenn sie sich sicher und unbeobachtet fühlen. Manchmal werden stubenreine Katzen durch den Umzugsstress für eine Weile unsauber – auch dann sind Geduld und Nachsicht geboten.

Und noch ein wichtiger Hinweis für die die Besitzer zukünftiger Freigänger: Halten Sie Ihre neue Katze für mindestens vier Wochen in der Wohnung, damit sie sich an ihr Heim gewöhnt und später den Weg zurück findet.

Schlagworte

  • Katze
  • Tierheim
  • Katzenstationen

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