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Katzen im Garten


Nicht allen Katzen reichen die häuslichen vier Wände zum Glücklichsein aus. Manche von ihnen wollen nur eines: Raus! Wer diesem Wunsch nachkommt und zulässt, dass seine Katze auch dem Garten des Nachbarn Besuche abstattet, erntet dafür nicht immer Begeisterung. Aber auch für Katzen selbst sind Gärten nicht nur Quellen der Freude, sondern halten ebenso Gefahren bereit. Katzenbesitzer sollten deshalb auf einige Dinge achten, wenn ihre Samtpfoten dieses Terrain erobern.

Auch wenn Katzen im Winter gerne den Platz an der warmen Heizung aufsuchen, gibt es für viele spätestens bei den ersten Frühlingssonnenstrahlen kein Halten mehr: Sie wollen endlich wieder die Welt da draußen unsicher machen! Erste Anlaufstelle für Freigänger ist dann in der Regel der heimische Garten. Damit die Freiluftsaison keine bösen Überraschungen bereithält, sollten Katzenhalter vorsorgen und dabei gleichermaßen an Nachbarn, andere Tiere und die Sicherheit der eigenen Katze denken.

Giftige Pflanzen

Wenn Katzen sich im Garten aufhalten, nutzen sie diese Gelegenheit gerne, um an den dort wachsenden Pflanzen zu knabbern. Viele von ihnen sind aber leider schwer verdaulich oder sogar giftig für Katzen. Katzenhalter sollten in ihrem Garten deshalb vor allem auf giftige Pflanzen wie Efeu,  Flieder und Buchsbaum oder Frühblüher wie Maiglöckchen und Krokusse verzichten. Aber auch wenn der eigenen Garten von giftigen Pflanzen befreit wurde, ist weiterhin Vorsicht geboten: Ist ein Garten nicht katzensicher eingezäunt, können diese und andere Risiken natürlich auch im Nachbargarten lauern!

Weitere Risiken im Garten

Neben giftigen Pflanzen gibt es im Garten viele weitere Gefahren für Ihre Katze. Wer chemische Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt, rückt damit nicht nur Insekten, unerwünschten Nagern und anderem Getier zu Leibe: Auch die eigene Katze ist gefährdet. Besser ist es deshalb, auf natürliche Produkte zurückzugreifen – und unter Umständen die eine oder andere Laus mehr in Kauf zu nehmen.
Katzen können sich außerdem an herumliegenden Gartenwerkzeugen verletzen: Diese sollten deshalb immer sicher verstaut werden. Offene Regentonnen sind ebenfalls riskant, weil es Katzen aufgrund der glatten Wände manchmal nicht gelingt herauszusteigen und sie trotz guter Schwimmfähigkeit darin ertrinken können. Auch Elektro- oder Stacheldrahtzäune gehören selbstverständlich aus dem Garten verbannt!

Schutz anderer Tiere

Da Katzen sich den Garten mit anderen Lebewesen teilen, sollten Katzenhalter auf diese immer ausreichend Rücksicht nehmen. Nistmöglichkeiten für Vögel und Futterspender müssen so aufgehängt werden, dass Mieze darauf keinen Zugriff hat. Auch Nester in Bäumen können durch Manschetten aus Blech oder Plastik vor Katzen geschützt werden. Und selbst wenn es schwerfällt: In der Zeit, in der Jungvögel flügge werden, sollten Katzen am besten eine Weile im Haus gehalten werden!

Der Nachbargarten

Für Eigentumsgrenzen haben Katzen wenige Sinn: Ein niedriger Zaun zum Nachbargrundstück wird deshalb schnell überwunden. Wer sich nicht rundherum einzäunen möchte, sollte sich in Sachen Katzenbesuch deshalb mit seinen Nachbarn gutstellen. Da Katzenkot im Nachbarbeet zu den häufigsten Streitpunkten gehört, ist es hilfreich, der Katze eine Outdoor-Toilette im eigenen Garten anzubieten. Dies kann zum Beispiel eine Sandkuhle sein, in der die Katze ihr Geschäft verrichten darf.

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