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Motivation und Beschäftigung für den Hund


Hunde lieben es, sich zu entspannen und ihren Tagträumen nachzugehen. Aber da auch bei ihnen irgendwann Langeweile aufkommen kann, ist wichtig, sie als Halter regelmäßig zum Spielen zu motivieren und ihnen genügend Beschäftigung zu bieten. Wie das am besten geht? Wir verraten es Ihnen!

So mancher Hundehalter wird seinen Hund ab und an um das selige Nichtstun beneiden, dem dieser viele Stunde am Tag nachgehen darf: Dösen, fressen, wieder dösen – in Sachen Entspannung macht Hunden so schnell keiner etwas vor. Aber wenn das Herumliegen überhandnimmt, macht sich mancher Hundebesitzer Gedanken um eine mögliche Unterforderung – und das nicht zu Unrecht. Denn Studien haben gezeigt, dass Hunde, die zu wenig Beschäftigung bekommen, besonders häufig Verhaltensauffälligkeiten bis hin zu aggressivem Verhalten gegenüber Menschen und Artgenossen zeigen. Ebenso wie bei uns Menschen führt auch bei Hunden Langeweile auf Dauer zu Frust

„Ab nach draußen!“ lautet für viele die Devise, wenn es darum geht, Hunde sinnvoll zu beschäftigen. Den Hund allein in den Garten zu schicken, reicht allerdings nicht aus. Um seinen Bedürfnissen gerecht zu werden, sind abwechslungsreiche Spaziergänge nötig, auf denen er ausreichend Gelegenheit zum Schnuppern hat. Als „Nasentier“ werden seine Sinne dadurch auf ganz ursprüngliche Weise stimuliert. Zum anderen sollte ein Hund nicht einfach nur neben Herrchen oder Frauchen her trotten, denn erst durch Toben und Spielen - mit Menschen oder anderen Vierbeinern - wird ein Spaziergang zum befriedigenden Erlebnis.

Aber auch übers Spazierengehen hinaus gibt es viele Möglichkeiten, einen Vierbeiner geistig und körperlich zu fordern. Dies muss weder aufwendig, noch teuer sein, denn vieles lässt sich schon mit einfachen Mitteln realisieren.

1. Sich Leckereien erarbeiten

Alle Hunde fressen gerne. Umso lieber, wenn sie sich ihr Futter erst einmal erarbeiten müssen. Neben gekauftem Futterspielzeug wie z.B. Futterbällen, die den Hund zum Ausprobieren motivieren, lässt sich auch eine leere Papprolle - mit Löchern versehen und an den Seiten verschlossen - ganz leicht zum Leckerli-Versteck umfunktionieren. Außerdem können Leckereien in einem Kopfkissenbezug versteckt oder im Garten vergraben werden.

2. Hindernisparcours

Die aus Großbritannien stammende Hundesportart „Agility“ erfreut sich mittlerweile auch in Deutschland großer Beliebtheit. Um seinem Hund Beschäftigung anzubieten, muss man jedoch nicht gleich einem Verein beitreten: Ein selbstgebauter Hindernisparcours, im Garten oder in der Natur, bringt Ihren Hund und auch Sie selbst in Bewegung und ist ein super Langeweile-Killer!

3. Lernen gegen Langeweile

Hunde wollen gefordert werden. Wer seinem Hund regelmäßig neue Tricks beibringt, kann damit später nicht nur Eindruck schinden, sondern trägt außerdem zum Wohlbefinden des Hundes bei. Das Gleiche gilt für Gehorsamsübungen: Ein Hund, der versucht, die neuen Aufforderungen seines Herrchens zu verstehen, ist geistig aktiv – und in der Folge auch zufriedener.

Aber wie bei allem im Leben gilt auch in puncto Hundebeschäftigung: Das rechte Maß zählt. Denn nicht nur Unterforderung, sondern auch Überforderung ist für Hunde schädlich.

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