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Ostern mit Haustier


Ostern ist im Vergleich zu Weihnachten ein eher ruhiges Fest. Dennoch wird viel dekoriert, das Osteressen wird vorbereitet und die Verwandtschaft kommt zu Besuch. Wer Haustiere hat, sollte daher im Vorfeld einiges beachten.

Besonders Hunde freuen sich darüber, dass das „erweiterte Rudel“ endlich mal wieder zusammen ist. Trotzdem brauchen sie Gelegenheit, um ungestört ihr Nickerchen zu machen. Auch die üblichen Gassi- und Futterzeiten sollten eingehalten werden. Manche Hunde sind an solchen Tagen besonders aufgeregt und springen ständig begeistert um alle herum. Besonders für diese Hunde ist ein langer Spaziergang zusammen mit der ganzen Familie ideal. Dann kann der Hund sich mit den Kindern austoben und seinen Überschuss an Energie loswerden.

Wer Katzen hat, bietet ihnen durch einen Spaziergang ebenfalls Gelegenheit zum Luftholen. Wenn alle aus dem Haus sind, kann die Katze die Ruhe im Haus genießen. Manche Katzen reagieren auf den veränderten Tagesablauf, die Unruhe und den erhöhten Lärmpegel ziemlich verstört und brauchen eine ruhige Ecke, die sie jederzeit aufsuchen können und wo sie Zugang zu Futter und Wasser haben. Wenn Kinder dabei sind, werden Katzen zudem gerne überfallartig gestreichelt. Um zu vermeiden, dass die von der „Dauerbelästigung“ genervte Katze mal kurz zulangt, sollte man Kindern gleich zu Beginn des Besuchs klarmachen, dass Katzen ihre Ruhe brauchen und von sich aus kommen, wenn sie spielen oder gestreichelt werden wollen.

A propos spielen: Katzen und Deko ist bekanntlich ein Thema für sich. Dekokörbe mit künstlichem Gras üben beispielsweise eine magische Anziehungskraft auf sie aus. Man kann das Gras toll zerfetzen oder sich einfach in das Körbchen kuscheln. Geschlucktes Dekogras kann allerdings schwere Verdauungsstörungen verursachen. Auch Plastikeier können für Hund und Katze gefährlich werden: Kleine, unzerkaut verschluckte Eier können Darmverschluss verursachen, größere können beim Zerbeißen Maul und Verdauungstrakt verletzen. Wer also an den Feiertagen keine umgerissenen Ostersträuße, überall verteilte Plastikeier oder schlimmstenfalls einen tierischen Notfall haben möchte, sollte entweder auf alles verzichten, was irgendwo herunter baumelt oder es so platzieren, dass Hunde und vor allem Katzen nicht heran können (was oftmals leichter gesagt ist als getan).

Der Höhepunkt an Ostern ist natürlich die Eiersuche – auch für Hunde. Begeistert stöbern sie durch den Garten und finden mit ihren Supernasen so manches Ei schneller als der Rest der Familie. Solange der Hund sich „nur“ mal ein echtes Ei einverleibt, ist das kein Problem (wenn es bei einem bleibt). Schokoeier sollte er allerdings nicht erwischen, denn Schokolade ist für Hunde und Katzen giftig und sollte immer außer Reichweite sein. Stattdessen kann man eigens für den Hund eine Leckerlisuche veranstalten. Und wie wäre es – als Ersatz für die unerreichbare Osterdeko – mit einem neuen Spielzeug für die Katze?

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