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Sicher mit Hund durch die dunkle Jahreszeit

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Nun ist es wieder soweit: Kaum ist der Herbst so richtig da, gibt es auch wieder Schmuddelwetter und – natürlich - frühe Dunkelheit. Es ist morgens dunkel, wenn man aufsteht und abends, wenn man von der Arbeit kommt. Für Hundebesitzer bedeutet das: Spaziergänge im Tageslicht gibt es fast nur noch am Wochenende. Für die Dunkel-Touren aber sollte man sich entsprechend vorbereiten, damit weder Mensch noch Tier gefährdet werden.

Wer im Dunkeln unterwegs ist, sollte unbedingt dafür sorgen, dass er und sein Hund für alle Verkehrsteilnehmer gut zu sehen sind. Zum einen schützt das natürlich einen selbst und den Hund, zum anderen aber auch Passanten sowie Rad- und Autofahrer. Denn eine im Weg hängende, im Dunklen nahezu unsichtbare Leine ist schon für manchen Fußgänger zur gefährlichen Stolperfalle geworden. Ein „unbeleuchteter“ Hund, der mal eben vor dem Radfahrer auf die andere Seite des Weges wechselt, kann zu einem schweren Sturz führen. Für Autofahrer ist die Situation noch unübersichtlicher, wenn sie den Hund, der an der Straßenkante sitzt, erst im letzten Moment erkennen können. Und nicht zuletzt ist auch der Hund wenig erfreut, wenn man ahnungslos über ihn fällt.

Gründe gibt es also genug, um Hund und Herrchen (oder Frauchen) entsprechend auszurüsten.

Um den Hund für andere gut sichtbar zu machen, bieten sich Decken oder Geschirre mit Reflektorstreifen an, die das Licht von Scheinwerfern oder Straßenlampen zurückwerfen. Der Hund kann so schon von weitem erkannt werden. Mehr noch: Grob lassen sich damit auch die Körpermaße des Hundes erkennen. Halsbänder mit Blinklichtern sind weniger geeignet, weil man das Blinken nicht unbedingt sofort einem Hund zuordnet, der da gerade die Straße überquert. Auch gibt es diverse andere Gegenstände, die blinken – von Rücklichtern am Fahrrad bis hin zu Turnschuhen. Dennoch gilt: Besser ein blinkendes Halsband als gar keine „Beleuchtung“.

Wer seinen Hund an einer langen Leine führt (zum Beispiel an einer Schleppleine), sollte auch diese kenntlich machen. Es gibt mittlerweile Leinen mit Reflektoren, die sie für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar machen. In der Dunkelheit empfiehlt es sich übrigens, seinen Hund generell an der Leine zu lassen, da viele Hunde bei Dunkelheit näher kommende Passanten oder andere Hunde (oder Mülleimer, Büsche) nur schlecht einschätzen können und daher als bedrohlich empfinden. Mit Leine hat man mehr Kontrolle und kann falls nötig schneller eingreifen.

Neben der Ausrüstung für den Hund macht es im Übrigen auch Sinn, wenn auch der Mensch eine Jacke mit Reflektorstreifen trägt oder sich eine Warnweste überzieht. Auch eine Taschenlampe hat sich bewährt, um in dunklen Ecken den Weg nach Matschlöchern oder anderen „Überraschungen“ auszuleuchten und nicht zuletzt um Hundehaufen zeitnah zu finden und einzusammeln. Dann kann einem die Dunkelheit nichts mehr anhaben.

Schlagworte

  • Hund
  • Nacht
  • Winter
  • Herbst
  • Sicherheit

Kommentare


  • Eine super Idee. Sicherheit für die dunkle Jahreszeit :-)

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