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Silvester mit Haustieren

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Alle Jahre wieder geht es draußen mit der Knallerei los. Viele Haustierbesitzer schauen dieser Zeit sorgenvoll entgegen, sie fragen sich, was sie tun sollen. Wir haben ein paar Tipps für Sie, wie Sie es Hund, Katze und Pferd etwas leichter machen können.

Katzen brauchen Verstecke, die auf der von der Knallerei abgewandten Seite des Hauses liegen. Sie ermöglichen ihr, sich vor dem Lärm zurückzuziehen. Manche Tiere suchen Zuwendung bei ihren Herrchen und Frauchen, manchen reicht es schon, wenn sie „ihre“ Menschen im Haus rumoren hören. Daher sollten Katzen an Silvester möglichst nicht alleine sein, auch wenn sie sich verkriechen. Freigänger kommen schon einen Tag vor Silvester ins Haus. Denn allzu neugierige Katzen könnten sich in Gefahr bringen, indem sie an nicht explodierten „Blindgängern“ herum spielen oder sich an Glasscherben verletzen. Ängstliche Katzen könnten sich tagelang draußen verkriechen.

Vielen Hunden hilft es oft schon, wenn die Vorhänge zugezogen oder die Jalousien herunter gelassen werden. Versammelt sich die Familie in einem Zimmer, freut sich der Hund, wenn er ebenfalls mit seinem Körbchen dazu darf. Im Kreis seines „Rudels“ fühlt er sich sicher und geborgen und kann sich je nach Bedarf zurückziehen oder Körperkontakt aufnehmen. Beim Gassi gehen sollte der Hund schon vor Silvester nur noch an der Leine bleiben. Es besteht ansonsten die Gefahr, dass er sich erschrickt und in Panik davon läuft.
Manche Hunde trauen sich um Silvester herum gar nicht mehr vor die Tür oder laufen nur noch mit eingezogener Rute herum, ohne auch nur einmal das Bein zu heben. Dann sollte man mit ihnen in eine andere Umgebung fahren, wo es vielleicht auch etwas ruhiger ist. Die fremden Gerüche und Eindrücke lenken die meisten Hunde ab. Anders sieht es aus, wenn der Hund oder auch die Katze so eine Angst haben, dass sie ruhelos umher laufen, zittern, nicht mehr fressen oder Verdauungsprobleme bekommen. Dann sollte man den Tierarzt um Rat fragen.

Pferden bietet man etwas Heu an, kurz bevor die Knallerei losgeht, um sie abzulenken. Immer hilfreich: Sämtliche Lampen anschalten, sowohl draußen als auch drinnen. Im Stall sollte man zusätzlich alle Türen schließen und die Fenster verdunkeln. Panik-Kandidaten bekommen eine eigene, vertraute Betreuungsperson, die auch die eine oder andere Möhre aus dem Ärmel zaubert. Bei schweren Fällen ist es gut, vorher den Tierarzt zu Rate zu ziehen. Im Offenstall kann man natürlich ebenfalls zum Heu ein paar Leckereien anbieten. Wichtig: Nicht in den Auslauf gehen, um Unfälle zu vermeiden. Zäune und Tore sollten rechtzeitig vor Silvester auf eventuelle Schwächen kontrolliert werden.

Bei allen Haustieren gilt: Je mehr Gelassenheit ihre Besitzer ausstrahlen, desto ruhiger sind oft auch die Tiere. Ruhige Bewegungen und in entspannter Tonlage geführte Gespräche vermitteln ihnen, das für ihre Menschen alles in Ordnung ist. Für viele Tiere ist das die beste Medizin.

Foto Pferd: Uelzener Versicherungen
Foto Hund & Katze: Trio Bildarchiv

Schlagworte

  • Silvester
  • Haustiere
  • Hund
  • Katze
  • Pferd
  • Knallerei

Kommentare


  • Danke für die Tops und Hinweise. Hoffentlich lesen das auch die, die sich keine Gedanken darum machen .

  • Silvester ist ein Kraus für unseren Hund,nur dem nympfensittich gefällt das Geknalle .warum auch immer.wir wünschen euch ein gesundes 2016.

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