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Silvester mit Hund: 7 Tipps für ängstliche Vierbeiner


Für Hunde ist Silvester oft der schwerste Tag des Jahres. Laute Knallerei und Ungewissheit schüren Angst bei unseren Vierbeiner. Wir haben 7 Tipps vorbeireitet, um stressfreier Silvester mit dem Hund zu verbringen.

Warum haben Hunde Angst an Silvester?

Hunde haben ausgeprägte Sinne. Sie hören und riechen deutlich besser als wir Menschen. Vierbeiner sind dadurch auch viel sensibler für die Umwelt. Besonders an Silvester sorgen die feinen Sinne der Hunden jedoch oft zu Unsicherheiten. Die Sensibilität hängt natürlich auch vom Charakter und der Rasse des Hundes ab.

Außerdem sind viele Hunde sehr geräuschempfindlich. Die laute Knallerei an Silvester führt bei Hunden zu Angst oder gar Panikattacken. Diese Angst ist oft noch stärker ausgeprägt, wenn der Welpe schlecht geprägt wurde.

Hatte der Hund bereits schlechte Erfahrungen an Silvester gemacht? Oder verbindet ihr Vierbeiner eine dramatische Situation mit dem Silvesterfeuerwerk? Angst kann auch durch ein Trauma ausgelöst werden.

Angst ist übrigens nicht immer schlecht. Für Hund sowie Menschen ist Angst ein Schutzmechanismus. Sie ist nötig, um in gefährlichen Situationen richtig zu reagieren.

Stressfreier Silvester mit dem Hund verbringen – Unsere Tipps:

Hunde beruhigt man an Silvester am besten mit Gelassenheit. Diese Regel sollten alle Hundebesitzer befolgen und das nicht nur an Silvester. Normale Bewegungen und entspannte Tonlage vermitteln unseren Vierbeiners ein Gefühl von Sicherheit. Ausgeprägtes Bedauern und permanentes Trösten bestärkt die Silvesterangst der Hunde. Die Vierbeiner müssen das Gefühl bekommen, als wäre alles in Ordnung.

Tipp 1: Gewohnte Umgebung bringt Hunden an Silvester Sicherheit

Der erste Schritt zur Normalität ist die gewohnte Umgebung. Der Lieblingsplatz, die vertraute Hundedecke und der alltägliche Geruch vermitteln Sicherheit. Besonders an Silvester ist für ängstliche Hunde ein Save-Place wichtig. Im besten Fall ist es der übliche Hundekorb. Fällt die Wahl des Hundes jedoch auf ein außergewöhnliches Versteck, darf an Silvester auch eine Ausnahme gemacht werden. Selbst, wenn der Hund im Alltag nicht an diesen Raum darf.

Tipp 2: Im Rudel übersteht man die Silvesterangst am besten

Silvester mit dem Hund verbringen, ist die beste Lösung. Das menschliche Rudel gibt Sicherheit. Muss der Hund alleine mit den ungewöhnlichen Geräuschen zurechtkommt, ohne sich an seinem Menschen orientieren zu können, wird die Angst meist noch größer. Dabei gilt: Achten Sie auf seine Hundesprache und lassen Sie Ihren Hund wählen, ob allein Ihre Anwesenheit reicht oder Kuscheleinheiten eingefordert werden. Gemeinsamkeit macht stärker. Das gilt auch für Hunde und Silvester.

Tipp 3: Hunde an Silvester ablenken

Bevor um 24 Uhr der große Knall droht, kann mit Ablenkungsmanövern agiert werden. Welches Spiel oder Beschäftigung gewählt wird, hängt vom Hund ab. Mit dem Lieblingsball oder Leckereien wird die Aufmerksamkeit auf eine positive Situation gelenkt. Der Silvesterlärm rückt in den Hintergrund.

Tipp 4: Je knall- und böllerfrei Silvester abläuft, desto besser

Auch wenn die gewohnte Umgebung Sicherheit an Silvester bringt, kann ein böllerfreier Ort manchmal die bessere Lösung sein. Ist das nicht möglich können auch geschlossene Rollos und Gardinen hilfreich sein. Sie dämpfen das Feuerwerk und der Hund bekommt die bunten Lichter weniger mit. Je böllerfreier Sie Silvester gestalten, desto entspannter wird Ihr Hund.

Tipp 5: Hunde an Silvester auslasten und Spaziergänge planen

Die Spaziergänge mit dem Hund werden an Silvester zum Hürdenlauf. Bereits ein paar Tage vorm 31. Dezember sind Hund und Halter nie vor Knallern sicher. Ist die Silvesterangst Ihres Hundes besonders groß, lassen Sie Ihren Vierbeiner bereits ein paar Tage vorher und nachher an der Leine. Das Risiko, dass er sich erschreckt und wegläuft, ist zu groß. Spaziergänge sind aber wichtig. Ein ausgelasteter Hund ist entspannter. Fahren Sie mit Ihrem Hund also lieber in eine möglichst knall- und böllerfreie Umgebung.

Tipp 6: Den Hund mit Stressabbau an Silvester beruhigen

Haben Sie einen Hund, der nicht genug vom Kuscheln bekommt? Umso besser. Eine Massage entspannt und mildert den Stress. Ein Tipp: Kuscheleinheiten am Abend zu einem festen Ritual machen.

Ein großer Knochen kann ebenfalls bei Hunden an Silvester für Entspannung sorgen. Kauen und Knabbern setzt Glückshormone frei. Denken Sie aber daran die Futterration zu reduzieren.

Tipp 7: Nach Silvester mit dem Hund - ist vor Silvester mit dem Hund

Ist der Hund generell sehr geräuschempfindlich und sensibel kann ein gezieltes Hundetraining im Alltag und an Silvester Sicherheit geben. Verhaltenstherapie, Gegenkoordination oder Entspannungsübungen: Möglichkeiten für Silvestertraining gibt es viele. Achtung: Jeder Hund ist verschieden. Ein Hundetrainer gibt Hilfe. Er kann den Charakter und die Stresssituationen bewerten. Der Profi stellt dann passende zu Ihrem Hund die Übungen zusammen.

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