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So gelingen die Ferien auf dem Reiterhof


Ferien auf dem Reiterhof – jedes pferdebegeisterte Kind träumt davon, in den Ferien für eine Woche oder länger auf einem Reiterhof zu sein und den ganzen Tag nur mit Pferden zu tun zu haben. Um den richtigen Reiterhof zu finden, sollten allerdings einige Punkte beachtet werden.

Qualifizierte Reitställe kann man an der Prüfplakette der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) erkennen. Hat man einen Betrieb gefunden, lohnt vor dem eigentlichen Urlaub ein kurzer Besuch, falls möglich. So kann man die Räumlichkeiten besichtigen, die Verpflegung klären und die Betreuer kennen lernen. Auch sollte man sich die Schulpferde anschauen: Sind sie aufmerksam, gut ernährt, ist das Fell glatt und glänzend, sind die Hufe gepflegt? Kommen die Pferde täglich auf die Koppel oder ein Paddock? Sind die Boxen sauber? Bei einer Reitstunde zuzuschauen, ermöglicht ebenfalls einen guten Einblick. Ist die Atmosphäre ruhig? Sind die Pferde ausgeglichen? Hat der Reitlehrer eine entsprechende Qualifikation (Trainerschein)? Auch die Frage der Versicherung des Betriebes (Betriebshaftpflicht, Schulpferde-, Reitlehrerhaftpflicht) sollte geklärt sein.

Macht der Hof einen guten Eindruck, gilt es, einen Blick auf das Reitangebot zu werfen. Reiten lernen beinhaltet nicht nur die eigentlichen Reitstunden, sondern auch die täglich anfallenden Arbeiten wie Pferde putzen, Sattelzeug pflegen und im Paddock die Pferdeäpfel einsammeln. Wer sich nach einem geeigneten Reiterhof umsieht, sollte darauf achten, dass die Kinder auch die Arbeiten, die drumherum anfallen, kennen lernen und unter fachkundiger Anleitung und Aufsicht mithelfen können.

Im Unterricht sollte eine Trennung zwischen Anfängern und Fortgeschrittenen erfolgen. Anfänger können so in ruhiger Atmosphäre an das Reiten heran geführt werden, während die fortgeschrittenen Kinder im Unterricht ihre Fähigkeiten weiter ausbauen. Die allerersten Reitstunden sollten an der Longe stattfinden, um dem Kind die Möglichkeit zu geben, die Bewegungen des Pferdes zu erspüren, bevor sie ihre ersten Erfahrungen in der Abteilung sammeln. Für fortgeschrittene Kinder sollten Reitstunden im Angebot sein, die ihrem Niveau entsprechen. Manche Reiterhöfe bieten auch Abzeichenkurse an, die es den Kindern ermöglichen, ihr neu erworbenes Wissen in einer Prüfung unter Beweis zu stellen.

Allerdings sollte nicht nur der Reitunterricht im Mittelpunkt stehen. Wichtig ist zudem ein abwechslungsreiches Programm abseits der Reitbahn mit und ohne die Ponies. Für Kinder, die alleine in die Ferien fahren, sollte eine entsprechend qualifizierte Betreuung vorhanden sein. Das Mindestalter für Kinder liegt auf vielen Höfen bei acht bis zehn Jahren. Aber auch kleinere Kinder können im Urlaub reiten lernen: Viele Höfe haben Ferienwohnungen für die ganze Familie. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass auch andere Freizeitaktivitäten für nicht-pferdebegeisterte Familienmitglieder möglich sind. Dann kommt jeder zu seinem entspannten Urlaub.

Schlagworte

  • Ferien
  • Reiterhof
  • Pferde
  • Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN)
  • Trainerschein
  • Urlaub

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