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Tierische Beziehungshelfer – Katzen tun uns gut!


„Gott schuf die Katze, damit der Mensch einen Tiger zum Streicheln hat.“, sagte einst der französische Schriftsteller Victor Hugo. Aber warum sollten wir Menschen eigentlich einen Mini-Tiger zum Anfassen brauchen? Ganz einfach: Weil er uns gut tut! Tatsächlich ist es aber nicht nur das samtiges Fell, sondern das gesamte Wesen einer Katze, das zum Wohlbefinden seiner menschlichen Mitbewohner beiträgt. Ob Single, Paar oder Familie, von den guten Schwingungen, die eine Samtpfote ins Haus bringt, profitieren alle. Außerdem beweisen sogar Studien: Katzen machen nicht nur glücklich, sondern auch gesund!

In Deutschland werden aktuell über 8 Millionen Katzen gehalten: Die Katze ist damit das beliebteste Haustier der Deutschen. Bereits vor 5000 Jahren fingen Menschen an, sich ihre Häuser mit den Miniaturausgaben der großen Raubkatzen zu teilen. Und das, obwohl von ihnen - anders als von Hühnern, Pferden und Schweinen - kein Nutzen in herkömmlichem Sinne zu erwarten war. Vermutlich spürten aber schon die frühen Katzenfreunde, dass Katzen uns Menschen auf andere Weise helfen: Indem sie uns einfach gut tun.

Die heilenden Kräfte der Katze

Das Zusammensein mit einer Katze ist auf vielfache Weise bereichernd. So sind Katzen zum Beispiel Lehrmeister in Sachen Entspannung und Genießertum: Wenn sie sich genüsslich in der Sonne aalen oder sich mit Hingabe das Fell putzen, steht unsere sonst so hektische Zeit einfach still. Und da Katzenhalter, wie Studien zeigen, deutlich seltener als Katzenlose unter Stresssymptomen oder Depressionen leiden, scheint das ausgeglichene Wesen der Katzen durchaus auf den Menschen abzufärben. Intensiviert wird dieser positive Effekt, wenn wir eine Katze streicheln, denn gerade durch das Berühren des Stubentigers kann Stress gelindert und darüber hinaus unser menschliches Immunsystem gestärkt werden.

Als besonderes Wundermittel gilt jedoch das Schnurren einer Katze. Katzen schnurren, wenn sie sich wohlfühlen, aber auch, um sich selbst zu beruhigen oder Linderung von Schmerzen zu verschaffen. Die spezifische Frequenz der Schnurrlaute senkt nachweislich den Blutdruck, kurbelt die Serotoninausschüttung an und aktiviert ganz nebenbei auch noch die Selbstheilungskräfte. Und das Tolle ist: Dies klappt nicht nur bei der Katze, sondern auch beim Menschen! Viele Katzenbesitzer glauben außerdem, dass Katzen in Sachen menschliches Wohlbefinden besonders sensibel sind. Geht es „ihrem“ Menschen schlecht, springen sie auf seinen Schoß und lassen ihn an der heilenden Kraft ihrer Schnurrlaute teilhaben - mit Erfolg!

Katzen als Beziehungshelfer

Wie alle Haustiere, muss auch eine Katze regelmäßig versorgt und gepflegt werden. Ob groß, ob klein: Wer eine Katze hält, lernt Verantwortung zu übernehmen und über lange Zeit für ein Lebewesen da zu sein. Anders als ein Hund, der sich seinem Herrchen gegenüber stets anhänglich verhält, sind Katzen jedoch Individualisten: Ihre Freiheit schätzen sie ebenso wie die Nähe zu ihrem Halter.

Für einige Wissenschaftler ähnelt die Gemeinschaft mit einer Katze deshalb einer modernen Paarbeziehung. Auch hier wechseln sich Intimität und Distanz ab, und viele Partner sehnen sich danach, ihre persönlichen Freiheiten zu behalten. Wer mit einer Katze lebt, kann lernen, die Freiräume anderer anzuerkennen. Dies tut dann nicht nur der Beziehung zum Tier, sondern auch der aktuellen oder zukünftigen menschlichen Partnerschaft gut. Katzen können also zu einem echten Beziehungshelfer werden!

Auch wenn so manche Katze ein recht eigenwilliger Zeitgenosse ist, ist die Beziehung mit ihr in vielen Bereichen weniger kompliziert als mit einem menschlichen Partner. Streit um Haushalt oder Finanzen, unterschiedliche Lebensentwürfe? Auf solche Probleme braucht man sich bei einer Katze nicht einzustellen - und das kann durchaus entspannend sein. Außerdem können wir uns, anders als in menschlichen Beziehungen, der Liebe unserer Katze sicher sein. Denn: Ist das Katzenherz erst einmal erobert, bleibt es uns auch in Zukunft treu. Diese Erfahrung stärkt Menschen und macht die Beziehung zur Katze gerade in schwierigen Zeiten zu einem verlässlichen Anker.

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