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Wasser - wie viel braucht ein Hund?

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Wissen Sie, wie viel Wasser Ihr Hund täglich trinkt? Mit einer Formel lässt sich der Flüssigkeitsbedarf ganz einfach errechnen – wir zeigen Ihnen wie es geht. Wasser ist überlebenswichtig für Ihren Vierbeiner, deshalb ist ein genauer Blick auf den Wasserhaushalt entscheidend.  Ist Ihr Vierbeiner häufiger am Trinknapf, kann dies ein erstes Anzeichen für eine Krankheit sein.

Warum ist Wasser so wichtig?

Hunde bestehen wie wir Menschen zum größten Teil aus Wasser. Es ist ein wichtiger Bestandteil aller Körperfunktionen des Vierbeiners. Es ist notwendig, um die Komponenten des Futters im Verdauungskanal zu lösen. Stoffwechsel, Nährstofftransport, Gehirn, Blutbahn und viele weitere Funktionen des Körpers können ohne Wasser nicht korrekt arbeiten.

Wasser geht über Kot, Harn, Atemwege, Haut und bei säugenden Hündinnen auch über das Gesäuge verloren. Leidet der Hund an Durchfall, ist der Wasserverlust höher. Dehydration kann eine Folge sein. Besonders für Welpen und ältere Hunden ist es eine brenzlige Situation. Im Notfall kann eine Infusion vom Tierarzt Abhilfe schaffen.

Beim Hundesport oder körperlicher Anstrengung steigt der Wasserbedarf ebenfalls. Ein leichter Trab reicht bereits aus.

Wie viel Wasser braucht mein Hund?

Diese Frage hängt vom Vierbeiner, Futter, Aktivität und Temperaturen ab. Einen Grundwert können Hundehalter mittels Körpergewicht errechnen. Wird Feuchtfutter geben: Körpergewicht (kg) x 5 bzw. 10 (ml) = durchschnittliche Wassermenge. Bekommt der Vierbeiner Trockenfutter, wird das Körpergewicht mit 40 bzw. 50 multipliziert. Sie sollten das Trinkverhalten Ihres felligen Partners beobachten. Ein erhöhter Wasserbedarf kann zum Beispiel ein Anzeichen für Diabetes sein. Dass ein Hund bei heißen Temperatur mehr Wasser benötigt, ist jedoch vollkommen normal.

Richtwerte

An heißen Tagen...

Wasser sollte deshalb immer zur freien Verfügung stehen, das gilt insbesondere an heißen Tagen und nach körperlicher Aktivität. Selbstverständlich sollte das Trinkwasser immer sauber und frisch sein und mindestens zweimal am Tag gewechselt werden.

In stehenden Gewässern oder Brackwasser lauern besonders im Sommer Gefahren. Neben Schadstoffen und Giardien bevorzugen auch verschiedene Bakterien die feuchtwarme Umgebung: Es besteht ein hohes Risiko, dass Ihr Hund an Leptospirose erkrankt. Auch wenn der Hund meist das abgestandene Wasser aus See und Pfützen bevorzugt, sollten Sie daher sicherstellen, dass Ihr Vierbeiner das mitgebrachte Wasser trinkt. Eine Blaualgenvergiftung könnte sonst die Folge sein. Lesen Sie dazu mehr in unserem Beitrag „Vorsicht Badespaß: Blaualgen Vergiftung“.

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Kommentare


  • Ich bin immer wieder schockiert, wie wenig Hundehalter Wasser mitführen. "Die 2 Stunden hält der das aus!" das bekomme ich zu hören. Wenn ich dann meiner Hündin Wasser hin stelle, stürzen sich diese Tiere meist direkt auf den Napf. Ich erinnere mal dran- Hunde können ihre Temperatur fast nur über Hecheln regulieren. Wasser erleichtert diesen Vorgang erheblich- nicht nur bei heißem Wetter! 

    Faltnapf und Wasserflasche sollten bei Verantwortungsbewussten Hundehaltern zur Standartausstattung gehören.

    Gruß


  • Hallo Stefan,

    ja das ist leider so. Dabei gibt es mittlerweile so tolle klappbare Näpfe oder auch Flaschen mit einer Trinkfläche für Hunde dran.

    Viele Grüße, das Redaktionsteam der Uelzener

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