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Wassersport mit Hunden - ab ins Wasser!


Zusammen mit seinem Hund einen Sport ausüben, davon träumt so mancher Hundebesitzer. Und das Angebot wird immer größer: Von Flyball und Agility über Obedience und Mantrailing bis hin zu Dogdance reicht das Angebot. Und auch für Wasserratten gibt es einen Sport: Die Wasserarbeit.

Wasserarbeit kommt ursprünglich aus Neufundland, wo Hunde schon vor über 200 Jahren beim Fischen halfen – mit allem was so dazu gehört, wie ins Wasser gefallene Paddel apportieren, Boote ziehen und Ertrinkende retten.

In den einzelnen Aufgaben ähnelt die Wasserarbeit als Sport daher der Arbeit von Rettungshunden, die ebenfalls Menschen aus dem Wasser bergen. Daher wird sie auch als Rettungshundesportart bezeichnet. Besonders geeignet sind Hunde, die von Natur aus gerne ins Wasser gehen. Dazu gehören Neufundländer und Landseer sowie Labradore, Golden Retriever und Leonberger oder Wasserhunde. Aber auch andere Rassen können grundsätzlich in der Wasserarbeit eingesetzt werden. Wichtig ist, dass der Hund eine gewisse Größe mit bringt, um schwere Gegenstände wie Paddel über eine längere Strecke (in der Regel 25 bis 50 m) im Wasser apportieren zu können, dass er über einen guten Grundgehorsam verfügt, Kondition hat und natürlich, dass er gerne ins Wasser geht.

Denn Wasserarbeit bringt zwar viel Spaß, verlangt dem Hund aber auch einiges ab: Das Schwimmen über eine längere Strecke ist anstrengend, und dazu muss der Hund auch noch den Anweisungen seines Besitzers folgen und Gegenstände von einem Boot zum andere apportieren, vom Boot ins Wasser springen oder leblose Personen aus dem Wasser bergen. Aber die Wasserarbeit kommt dem Hund auch zugute: Neben einer artgerechten Beschäftigung verbessert das Schwimmen die Kondition, ist gut für die Gelenke, stärkt die Muskeln und kommt so insbesondere dem Rücken zugute. Dazu fördert sie die Konzentration und stärkt das Vertrauen zwischen Mensch und Hund. Und sie bringt natürlich jede Menge Spaß.

Klar, dass auch der Mensch mit ins Wasser muss: Beim Teamschwimmen und bei Rettungsübungen kommt es darauf an, dass Mensch und Hund im Wasser als Team zusammen arbeiten können. Wer sich für die Wasserarbeit interessiert, sollte daher nicht nur gut schwimmen können, sondern auch gerne längere Zeit im Wasser sein. Es wird mit einem Neoprenanzug trainiert, der die Kälte abhält und auch vor den Krallen des Hundes schützt. Für den Hund braucht man schwimmfähige Apportel, eine lange Leine und ein spezielles Wasserarbeitsgeschirr, um den Hund leichter aus dem Wasser ins Boot heben zu können. Neben dem Wassertraining im Sommer arbeiten viele Vereine in den Wintermonaten an Land. Dann stehen Grundgehorsam, Erste-Hilfe für Mensch und Hund sowie Trockenübungen für die Wasserarbeit auf dem Programm.

Wasserarbeit als Rettungshundesport ist eine noch sehr junge Hundesportart. Sie ist erst seit 2011 offiziell in Deutschland anerkannt. Weitere Infos gibt es beim Deutschen Verband der Gebrauchshundsportvereine (DVG): www.dvg-hundesport.de.

Die Uelzener Versicherungen unterstützen einen regionalen Verein dieser jungen Sportart: www.wassersportfreundeaufvierpfoten.de. Denn Wasserarbeit macht Mensch und Hund nicht nur Spaß, sondern diese gute Ausbildung trägt auch im hohen Maße dazu bei, dass Hund und Frauchen oder Herrchen sicher zusammen unterwegs sind. Und das Thema Sicherheit hat für die Uelzener oberste Priorität.

Schlagworte

  • Wasserarbeit
  • Rettungshundesport
  • Wassersport

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