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Welche Hunderasse passt zu mir - Rasseportrait Teil 1


Wer sich einen Hund anschaffen möchte, landet früher oder später bei dieser Frage. Zur Auswahl stehen 343 von der FCI (Fédération Cynologique internationale) anerkannte Rassen, was die Sache nicht gerade erleichtert. Daher sollte man sich zunächst folgende Fragen stellen:

  • Wie viel Platz habe ich? Nicht jede Hunderasse ist für enge Stadtwohnungen geeignet.
  • Wie viel Zeit habe ich? Das betrifft nicht nur die täglichen Gassi-Runden, sondern auch Hundeschule oder -sport und Zeit zur Pflege (bei langhaarigen Hunden).
  • Wie hoch ist mein eigener „Bewegungsdrang“? Wer selbst viel draußen ist, kann mit einem wetterfesten, lauffreudigen Hund viel Spaß haben.
  • Im Falle von Familien: Welche Rasse ist für Kinder geeignet?

Bei der Auswahl des Hundes vergleicht man die Eigenschaften und Bedürfnisse der jeweiligen Rasse mit den eigenen Vorlieben:

Hütehunde wie der Border Collie und der Australian Shepherd sind echte Teamplayer und für aktive Menschen geeignet, die eventuell sogar mit ihrem Hund beim Agility oder Flyball sportliche Leistungen erbringen wollen.

Große Jagdhunde wie der Ungarische Vorstehhund (Vizsla) oder der Weimaraner passen zu Menschen mit Hundeerfahrung, die idealerweise selber Jäger sind. Neben einer konsequenten Erziehung brauchen sie sehr viel Bewegung.

Apportierhunde wie der Golden Retriever und der Labrador Retriever gelten als Familienhunde, die gut mit Kindern auskommen, sind aber trotzdem Jagdhunde und große Bade-Fans. Sie brauchen daher neben Familienanschluss und viel Bewegung auch Abwechslung, zum Beispiel durch Apportierarbeit.

Terrier wie der Jack Russell sind flinke, intelligente kleine Jagdhunde, die körperlich wie geistig gefordert werden wollen. Sie brauchen eine strikte Erziehung, Hundeerfahrung ist daher von Vorteil. Für sie sollte man viel Zeit zum Spielen sowie lange Spaziergänge einplanen.

Teckel sind sehr eigenständige Jagdhunde, was manchmal gute Nerven erfordert. Bei konsequenter Erziehung sind sie gute Familienhunde mit dem Talent zum Alleinunterhalter. Trotz ihrer kurzen Beine brauchen sie viel Bewegung.

Havaneser  gehören zu den Gesellschafts- und Begleithunden. Ihre unkomplizierte Art und ausgesprochene Kinderfreundlichkeit machen sie zu guten Familienhunden, die auch für Anfänger geeignet sind. Auch wenn sie gut in der Wohnung gehalten werden können, brauchen sie trotzdem viel Auslauf.

Wie schon gesagt, wer die Wahl hat, hat die Qual. Hat man die geeignete Rasse aber erst mal gefunden, steht der erfolgreichen Suche nach dem Traumhund nichts mehr im Wege.

Schlagworte

  • Hund
  • Portrait
  • Rasse

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