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Welcher Name für meine Katze?


Felix, Balou, Mietz, Luzi, Mimi, Minka oder Kitty gehören zu den beliebtesten Katzennamen. Dazu kommt eine riesige Auswahl an mehr oder weniger exotischen Namen. Das Problem dabei: Einen Namen zu finden, der zur Katze passt, dem Besitzer auch nach Jahren noch gefällt und auf den sie möglichst reagiert.

Laut Forschung können Katzen besonders gut Vokale wie „A“ und „I“ wahrnehmen und sich Namen mit zwei Silben am besten einprägen. Weiche Laute werden harten Lauten vorgezogen. Einfache, schlichte Namen, die diese Bedingungen erfüllen, wären zum Beispiel Amy, Lilli, Maja für Katzen und Sammy, Basti oder Jacky für Kater.

Wem das zu schlicht ist, der kann sich beispielsweise im reichhaltigen Fundus der Filmkatzen bedienen. Gerne genommen sind Namen wie „Shir Khan“ oder „Baghira“ aus dem Dschungelbuch, „Duchess“ oder „Marie“ aus den Aristocats und natürlich „Garfield“, „Findus“ oder „Dobby“. Man kann auch einfache Bezeichnungen wie „Hexe“, „Maus“, „Kater“ oder „Räuber“ wählen.

Viele Rassekatzen haben bereits einen Namen von ihrem Züchter bekommen, wie etwa „Ophelia von der Mäusekanzel“. Er ist oftmals lang und etwas umständlich und die Katze wird mit großer Wahrscheinlichkeit nicht darauf reagieren, wenn man sie damit ruft. Je nach Geschmack kann man den Namen durch einen einfacheren Rufnamen ersetzen oder man verkürzt den Namen, idealerweise entsprechend nach den oben erwähnten Vorgaben. Aus „Ophelia“ könnte so „Feli“ werden, ein zumindest für Katzenohren einprägsamer Name mit einem angenehmen Klang.

Bei Rassekatzen bietet es sich auch an, Namen zu wählen, die zu ihrer Herkunft passen. Eine Siam oder Burma könnte beispielsweise „Padma“ (Lotos) heißen oder „Kami“ (guter Geist), eine Maine Coon „Buddy“ (Kumpel), eine Chartreux „Fleur“ (Blume) oder „Delphine“.

Noch ausgefallener wird es, wenn man sich artfremde Namen aussucht wie etwa „Bellatrix“ (ein Stern), „Mozart“, „Belladonna“ (Atropa belladonna = die Tollkirsche) oder „Nikodemus“. Auch ägyptische Gottheiten wie „Sekhmet“, „Bastet“ oder „Isis“ klingen elegant, wenn auch ein wenig sperrig.

Wer Katzenpärchen hat, kann sich ebenfalls von Filmen inspirieren lassen („Bernhard und Bianca“ oder „Tom und Jerry“ bieten sich hier an) oder von Sternbildern wie etwa „Castor und Pollux“. Zu ähnlich sollten die Namen allerdings nicht sein, denn dann kann sie bald keiner mehr unterscheiden, weder Katze noch Mensch.

Oftmals ergeben sich auch Namen, wenn man seinen Liebling im Alltag beobachtet („Schelm“, „Schnurrli“) oder sein Äußeres beschreiben will („Pfötchen“, „Socke“). Am besten macht man sich eine Liste der infrage kommenden Namen und entscheidet, was zu ihr passt und auf welchen Namen sie reagiert. Um sie an ihren Namen zu gewöhnen, empfiehlt es sich, die Katze beim Namen zu rufen, wenn sie Futter bekommt. So wird sie sich ganz schnell angesprochen fühlen.

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  • Katzenname

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