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Wie kommen Katzen mit Kälte zurecht?


Katzen sind gegen Kälte recht gut gewappnet, wenn man ein paar Dinge beachtet.

Bis auf ein paar Spezialrassen entwickeln Hauskatzen im Winter ein dichtes Fell mit viel Unterwolle, das sie gegen Kälte schützt. Damit können sie auch strengen Frost recht gut ertragen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Katze das ganze Jahr über nach draußen kommt. Nur dann entwickelt sich rechtzeitig ein dichtes Winterfell. Reine Wohnungskatzen können nicht mit so einem Pelz aufwarten und würden im Winter draußen deutlich schneller frieren. Auch junge Kätzchen brauchen in den ersten Monaten noch einen warmen Zufluchtsort, bis sie ein voll ausgebildetes Fell besitzen.

Eine Ausnahme ist Nässe: Wird die Katze nass, so dass auch die Unterwolle feucht ist, kann sie ihre isolierende Funktion nicht mehr erfüllen. Dann ist sehr schnell die Gefahr einer lebensbedrohlichen Unterkühlung gegeben und die Katze muss ins Haus, bis sie wieder vollständig getrocknet ist. Wenn die Katze es akzeptiert, kann man sie auch trocken rubbeln.

Im Allgemeinen entscheiden Katzen selbst, ob sie bei Kälte drinnen oder draußen sein wollen. Daher brauchen sie immer einen Zugang zu einem geschützten Plätzchen. Eine Möglichkeit ist eine Katzenklappe, die es der Katze ermöglicht, jederzeit in die Wohnung zu kommen. Wer diese Möglichkeit nicht hat, kann der Katze auch draußen ein warmes Plätzchen einrichten: Eine windgeschützt aufgestellte, kleine Hütte, die innen mit isolierendem Material (zum Beispiel Kork), weichen Decken und Stroh ausgepolstert ist, ermöglicht es der Katze, sich auch bei strengem Frost behaglich einzurollen. Manche ältere Katze möchte im Winter auch ganz im Haus bleiben. Wenn möglich, sollte man ihr diese Möglichkeit bieten.

Ist die Katze bei kalten Wetter im Haus, sieht man sich schnell mit ihren Launen konfrontiert. Langeweile kann sich unter anderem in Dauerquengeleien, ständigem Zur-Tür-Rennen (vielleicht hat sich das Wetter ja in den letzten fünf Minuten grundlegend geändert), nächtlichen Tobereien, zerfetzten Tapeten, zerkratzten Möbeln und schlimmstenfalls in Unsauberkeit äußern. Daher sollte man sich rechtzeitig überlegen, wie man die Katze im Haus beschäftigen möchte, zum Beispiel mit einem Katzenbaum, regelmäßigen Spielstunden oder einem kuscheligen Exklusivplatz auf der Fensterbank.

Auch die Katzentoilette ist im Winter ein Thema. Zum einen brauchen Katzen, die in kalten Nächten im Haus bleiben sollen, natürlich ein stilles Örtchen. Aber auch Freigänger, die trotz kalter Temperaturen draußen sind, könnten durch den gefrorenen Boden Probleme bekommen. Sie vergraben ihre Hinterlassenschaften in der Regel, was bei Bodenfrost nicht mehr möglich ist. Katzentoiletten sollten daher rechtzeitig vor den kalten Tagen aufgestellt werden.

Wenn es also im Winter wirklich bitterkalt wird, kann man es der Katze mit ein paar Tricks trotzdem behaglich machen.

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