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Die gefährlichen Grannen

10.07.2017

Eine Granne oder auch im Volksmund „Schliafhansl“ genannt, können für Hunde und ihre Besitzer zum großem Problem werden. Sie können sich in die Ohren, ins Fell oder auch in die Nase festsetzen und eine große Gefahr darstellen. Dementsprechend ist große Vorsicht geboten.

Passend zur Sommerzeit werden dutzende Getreidesorten auf Feldern gepflanzt. Aber auch in Städten findet man besonders die wilde „Mäusegerste“, wie zum Beispiel an; Verkehrsinseln aber auch an ungepflanzten Bereiche rund um die Bäume. Die Mäusegerste besitzt wie die anderen Getreidesorten lange Borsten, die auch Grannen genannt werden, die an den Enden der Ähren sitzen. Und sobald die Pflanze trocken geworden ist, fallen die Grannen ab und durch Menschen, Tiere und Wind wird dies weiter transportiert.

Grannen und Hunde

Die Fortpflanzung durch Mensch und Tier macht die Granne auch genau aus diesem Grund zu etwas gefährlichem. Besonders bevorzugt sind Hunde mit besonders langem Fell, die die Grannen vom Boden direkt aufnehmen. Doch die Pflanzenteile besitzen mehrere Wiederhaken und fallen häufig nicht mehr ab. Nase, Rachen und auch Augen können beim Schnuppern befallen werden.

Verletzungen durch Grannen

Wenn ein Hund mit der Pfote in eine Granne tritt, passiert es häufig dass sie noch schneller in die Haut eindringt und sich dort entzündet. Meist ist die Granne nur noch schwer auffindbar und der Besitzer wird dann lediglich über die Schmerzen des Hundes auf die Stelle aufmerksam. Beim Auge kann es zu einer Bindehautentzündung oder sogar zu bleibenden Schäden der Hornhaut kommen. Und auch sind Hunde mit Schlappohren sehr anfällig auf Grannen.

Tipps gegen die Gefahren

In der Grannenzeit sollten Hunde unbedingt die Getreidefelder meiden. Vor allem in ländlichen Gebieten. Da dies in der Stadt aber meist nicht möglich ist, muss der Hundekörper besonders gut kontrolliert werden. Außerdem wäre es ratsam, das Fell zwischen den Zehen kurz zu halten, um mögliche Grannen schneller zu entdecken. Auf auffälliges Verhalten des Hundes, sollten Sie ebenso achten. Schüttelt der Hund vermehrt den Kopf oder tränt das Auge und reibt mit der Pfote oftmals darüber, so könnte eine Granne dort hinter stecken. In diesem Fall sollte der Hund schnellstmöglich zum Tierarzt gebracht werden. Dies gilt auch wenn eine Granne im Rachenraum steckt. Bei einer Granne in der Pfote, darf der Hundehalter mit einer Pinzette versuchen, diese zu entfernen. Sollte dies allerdings nicht gelingen, muss der Tierarzt aufgesucht werden. Herr Dr. Karl-Heinz Salzbrunn Gesellschaftstierarzt der Uelzener Versicherungen rät, schon im Welpenalter die Kontrollen spielerisch zu üben, damit es im „Ernstfall“ nicht noch zu Schwierigkeiten kommt.

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