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Haftung und Versicherung des Fahrtrainers

23.08.2017

Für den Fall der Fälle richtig versichert
Der Umgang mit Pferden ist eine verantwortungsvolle und nicht immer risikolose Tätigkeit. Gerade die Ausbildung von Fahranfängern oder das Einfahren junger Pferde birgt ein gewisses Unfallrisiko. Wird dabei fremdes Eigentum beschädigt oder kommen Menschen zu schaden, haftet hierfür oftmals der Trainer. Eine Haftung des Ausbilders entsteht nicht nur durch schuldhaftes Handeln oder Anweisen, sondern kann sich schon durch das reine Unterlassen begründen.

Ein oftmals formulierter Haftungsausschluss, als Bestandteil des Ausbildungsvertrages, schützt den Trainer nicht immer vor den Schadenersatzansprüchen seiner Fahrschüler. Insbesondere sind Haftungsausschlüsse für Personenschäden nicht zulässig und damit in den meisten Fällen unwirksam. Hier kann es schnell zu hohen Regressansprüchen durch eine Krankenversicherung kommen. Aber nicht nur die Fahrschüler können einen Schaden erleiden, auch unbeteiligte Dritte oder andere Verkehrsteilnehmer können geschädigt werden. Hier haftet dann ebenfalls meist der Fahrlehrer und nicht sein Schüler.

Diese Haftung ist in der Höhe unbegrenzt und kann schnell die wirtschaftliche Existenz in Frage stellen.

Deshalb sollte sich jeder verantwortungsvolle Ausbilder um einen ausreichenden und zeitgemäßen Versicherungsschutz kümmern Es reicht nicht, lediglich eine Haftpflichtversicherung für die Pferde abzuschließen. Diese tritt nur dann ein, wenn der Schaden auf die Verwirklichung der Tiergefahr zurückzuführen ist. Entsteht der Schaden durch ein Fehlverhalten des Trainers, benötigt er hierfür eine spezielle Trainerhaftpflichtversicherung. Diese Versicherung empfiehlt sich nicht nur für selbstständig tätige Trainer oder Inhaber einer Fahrschule. Auch wer nur gelegentlich und nebenberuflich Fahrer oder Pferde ausbildet trägt das Haftungsrisiko aus dieser Tätigkeit. Ist der Trainer angestellter eines Vereins oder ehrenamtlich für diesen tätig, tritt in bestimmten Fällen die Versicherung der Landessportbünde ein. Trotzdem empfiehlt sich auch für diese Fälle – und wird von den Verbänden empfohlen - der Abschluss einer privaten Trainerhaftpflichtversicherung, da der Versicherungsumfang teilweise variiert oder Fälle eintreten können, in denen die Versicherungssummen der Sportbundversicherungen nicht ausreichend sind.

Bei der Auswahl einer geeigneten Versicherung sind verschiedene Punkte wichtig:

            - verlangt die Versicherung den Nachweis einer gültigen Trainerlizenz?

            - müssen die versicherten Trainer namentlich genannt werden?

            - sind die Deckungssummen ausreichend (mind. 10 Mio. für Personenschäden)?

            - besteht auch Versicherungsschutz, wenn der Trainer ein fremdes Gespann fährt?

            - sind Schäden an fremden, zur Ausbildung übernommenen Pferden, mitversichert?

            - sind ggf. Hilfspersonen mitversichert?

Findet die Ausbildung mit eigenen Gespannen statt, müssen die Pferde als Schulpferde versichert werden. Die Haftpflichtversicherung für ein „normales“ Fahrpferd reicht auf keinen Fall aus. Je nach Versicherung müssen nicht alle, zu Ausbildungszwecken vorgehaltenen, Pferde versichert werden. Es reicht die Angabe der maximal gleichzeitig eingesetzten Pferde.  Dadurch kann ggf. viel Geld gespart werden.

Am Markt gibt es eine Vielzahl von Angeboten, die nicht nur im Deckungsumfang, sondern auch in der Prämie erhebliche Unterschiede aufweisen. Um hier das richtige Angebot zu finden, sollte auf jeden Fall eine fachkundige Beratung in Anspruch genommen werden.

 

Der Autor, Sker Friedhoff, ist selbst aktiver Fahrer und Trainer B Fahren.

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