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Den Fellwechsel unterstützen leicht gemacht

08.02.2017

Der Fellwechsel beim Pferd beginnt meist still und heimlich im Januar. Es ist noch Winter, man kann sich nicht vorstellen, dass es überhaupt mal Frühling werden könnte und wundert sich darüber, dass das eigene Pferd bereits kräftig Haare verliert. Was hier mit dem Organismus des Pferdes passiert, ist bereits der Fellwechsel, der sich ankündigt.

Warum setzt der Fellwechsel schon so früh ein?
Der Fellwechsel wird durch die Tageslichtlänge gesteuert – und ab Januar bleiben die Tage langsam Tag für Tag ein Stückchen länger hell. Das heißt, sobald es eine bestimmte Zeit lang hell genug ist, startet der Pferdekörper das Fellwechsel-Programm. Für den Organismus ist das eine Zeit der Schwerstarbeit. Daher braucht er zusätzliche Kohlenhydrate als Energiespender, Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe, um neue Haare zu bilden. Gesunde, jüngere Pferde, die mit einer normalen Futterration versorgt werden, bekommen den Fellwechsel meist mühelos auf die Reihe. Trotzdem sollte man ihnen in dieser Zeit keine Höchstleistungen abverlangen. Ältere und chronisch kranke Pferde haben es da schwerer: Bei ihnen funktioniert der Stoffwechsel nicht mehr so reibungslos, so dass sie oft im Fellwechsel abnehmen. Es können aber auch Stoffwechselerkrankungen wie das Cushing-Syndrom für einen verzögerten Fellwechsel verantwortlich sein. Wechselt das Pferd nur schlecht das Fell, kann eine Blutanalyse durch den Tierarzt Klarheit bringen, denn neben Krankheiten liegen manchmal auch Mangelerscheinungen zugrunde. Wenn Pferde jetzt matt und anfällig für Infekte sind, liegt das oft daran, dass der Organismus nicht genug Reserven hat, um neben dem Fellwechsel die Muskeln und das Immunsystem optimal zu versorgen.

Füttern für Sommerfell – die besten Helfer fürs Fell
Den Fellwechsel kann man mit etwas Leinöl (max. 160 Milliliter pro Tag) und ein gutem Mineralfutter unterstützen. Ebenso kann man dem Pferd Stoffwechselkräuter für Haar und Fell geben. Unter anderem sind die Spurenelemente Zink, Kupfer, Mangan und Selen sowie die Vitamine Biotin und Folsäure jetzt für den Organismus wichtig: Deshalb sollte grundsätzlich Wert auf eine bedarfsgerechte Fütterung mit qualitativ hochwertigem Grundfutter (Heu, Heulage) gelegt werden. Neben Heu ist Bierhefe ein guter Lieferant für die elementaren Spurenelemente. Luzerne eignet sich sehr gut als Proteinquelle fürs neue Fell und kann einen kleinen Teil des Heus ersetzen.

Striegeln & Putzen, die tatkräftige Unterstützung
Tägliches Putzen hilft dem Pferd, sich zu „enthaaren“. Besonders engzinkige Fellkämme haben hier eine gute Ausbeute und man kann die Haare gleich büschelweise aus dem Kamm in den Eimer befördern. An empfindlicheren Stellen wie Kopf und Beine kommt ein weicher Putz-Handschuh zum Einsatz. Mit all diesen Maßnahmen unterstützen Sie den Fellwechsel Ihres Pferdes!

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Joachim Sieben

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